backtotop
Informationen
Surviving Mars Grüße vom Roten Planeten
Seite 1 \\ Mark Watney lässt grüßen
 Seite 1  Mark Watney lässt grüßen 
 Seite 2  Fazit 
Ein kleiner Schritt für einen Menschen…
Das Grundprinzip hinter Surviving Mars ist simpel: ihr befindet euch in der nicht näher beschriebenen Zukunft und habt die Aufgabe übertragen bekommen, die erste voll funktionstüchtige Kolonie auf dem Mars zu errichten. Nachdem ihr euch zu Beginn des Spiels für einen der verschiedenen Sponsoren, die jeweils mit eigenen Boni daherkommen, entschieden habt, wird es Zeit, eure erste Rakete zu beladen. Aber Halt! Solltet ihr euch jetzt schon darauf freuen, die Menschheit auf dem Roten Planeten anzusiedeln, müssen wir euch enttäuschen: die ersten Raketen, die ihr zwischen dem Mars und der Erde hin- und herschicken werdet, werden zunächst kein organisches Material in Form von Menschen beinhalten. Eure ersten Ziele sind es nämlich, die Planetenoberfläche vorzubereiten, damit eure Astronauten nicht ersticken, verdursten oder durch den Druckunterschied platzen. Also heißt es zunächst: Back to Basics. Ihr werdet vor Allem als Neuling in Surviving Mars zu Beginn des Spiels eine Menge Zeit darin investieren, Wasservorräte zu suchen und diese anzugraben, die Strom- und Sauerstoffversorgung sicherzustellen und die ersten Kuppeln mitsamt Wohn- und Arbeitsplätzen zu errichten.


Das futuristische Design bietet einen schönen Kontrast zu dem ewigen Rot des Mars.


Alles einsteigen!
Ist die erste Kuppel dann gebaut, wird es Zeit für euch, die ersten Menschen auf dem Mars willkommen zu heißen. Doch auch die Entscheidung darüber, wer die Jungfernfahrt mitmachen darf, sollte gut überlegt sein: Jeder potentielle Anwärter hat neben den typischen Eigenschaften wie Geschlecht und Alter auch weitere definierende Merkmale. So gibt es verschiedene Jobausrichtungen wie Biologen, Geologen, Wissenschaftler und Co., die euch je nachdem, wo ihr die betreffenden Personen einsetzt, bestimmte Boni geben. Biologen gewähren euch zum Beispiel einen Bonus auf die Nahrungsproduktion innerhalb und außerhalb der Kuppeln, während Geologen ein Mehr an abgebauten Erzen und Metallen in euren Minen auf der Marsoberfläche beisteuern. Jedoch sind diese Feinheiten etwas, was ihr euch für den späteren Verlauf in Surviving Mars im Hinterkopf behalten solltet, da ihr am Anfang mit einem Maximum an 12 Personen pro Rakete sowieso erst einmal darauf achten solltet, dass die Servicegebäude in euren Kuppeln besetzt werden.


Auf dem Mars zu überleben heißt auch, den Nachwusch zu fördern.


Arbeit unter Sternen
Und wo wir schon einmal bei Servicegebäuden wären: natürlich haben eure mutigen Freiwilligen auch gewisse Bedürfnisse, die sich in Surviving Mars in Bereichen wie Sport, Essen, Trinken, Luxus und Co. ausdrücken. Auch diese solltet ihr also in eure Kuppelplanung mit einberechnen. Haben eure Marsbewohner zu lange keine Chance, ihren Interessen nachzugehen, sinkt die Moral innerhalb der Kuppel und es kommt im Ernstfall zu Rebellionen. Daher ist es neben der Nahrungserzeugung am Anfang auch wichtig, zumindest einige der Servicegebäude wie Bars, Sportplätze und Lebensmittelgeschäfte zu errichten. Die Schwierigkeit hierbei besteht jedoch darin, dass auch alle dieser Servicegebäude genügend Personal brauchen, um betriebsbereit zu sein. Also gebt ihr einem Großteil eurer ersten Ankömmlinge sofort entsprechende Jobs in besagten Gebäuden. Dadurch habt ihr wiederum aber weniger Personen zur Verfügung, die zum Beispiel zu der Metallgewinnung in euren Minen oder der Herstellung von Polymeren beitragen können. Zudem müsst ihr auch darauf achten, dass eure Arbeiter nicht nur permanent der Spätschicht ihrer Arbeitsstätte zugewiesen sind. Ist dies der Fall, verringert sich auch hierdurch die Moral und die Besonnenheit eurer Bürger und das Risiko für z.B. Rebellen erhöht sich.


Auch bei Nacht sind eure Kolonien fleißig.


Nichts für Jedermann
Das alles klingt bereits jetzt schon nach einer ganzen Menge, die ihr in den ersten Stunden von Surviving Mars beachten müsst? Ist es auch. War das schon alles, worauf ihr achten müsst? Definitiv nein. Surviving Mars bietet euch dank seiner vielen Ressourcen, die es zu managen gilt, den zahlreichen Anomalien, die ihr nach und nach durch das Erforschen der Karte aufdecken und analysieren könnt, seinem riesigen Forschungsbaum, der euch überlebenswichtige Technologien gewährt und die stetige Gefahr von Naturkatastrophen wie Meteoriteneinschläge und Windteufel ein absolut tiefes und extrem komplexes Spiel, in das ihr für etliche Stunden am Stück versinken könnt. Doch der Mars kann auch frustrieren. Wir haben uns in unseren ersten Gehversuchen auf dem Roten Planeten oft genug in Situationen wiedergefunden, in denen wir das Gefühl hatten, festzustecken und einfach nicht voran zu kommen. Sei es, weil wir nicht genug Arbeiter auf dem Planeten hatten und eine neue Fuhre Menschen neue Kuppeln und damit neue Servicegebäude und wiederum neue Arbeiter brauchten, oder Situationen, in denen wir nicht mehr genug Geld hatten, um uns benötigte Ressourcen von der Erde zuschicken zu lassen, die wir auf dem Mars selber nicht mehr produzieren konnten, weil wir zu wenige Arbeiter hatten, es gab genug Momente in Surviving Mars, in denen wir uns die Haare gerauft haben. Schade finden wir auch, dass es keinerlei Kampagne oder ähnliches gibt. Euch stehen im Hauptmenü nur die Möglichkeiten für ein schnelles Spiel oder eine nach euren Belieben gestaltete Runde auf dem Mars zur Verfügung. Hier hätten wir uns eine Hintergrundgeschichte mit mehreren verschiedenen Koloniestandorten und verschiedenen zu bewältigenden Problemen oder Ähnliches gewünscht. Zudem ist die Steuerung auf der Konsole gerade zu Beginn eher gewöhnungsbedürftig. Dennoch - wer auf eine tiefgehende, komplexe Aufbausimulation mit einem ungewohnten Setting, die euch dazu noch eine Menge strategisches Vorgehen abverlangt, Lust hat, dem empfehlen wir, bei Surviving Mars zuzugreifen. Zumal wir in den vielen Stunden, die wir bisher auf der roten Planetenoberfläche verbracht haben, noch einige Punkte wie die großen Geheimnisse, die ihr am Anfang des Spiels selber auswählen oder auf Zufall stellen könnt, selber noch nicht zu Gesicht bekommen haben.

Entwickler Haemimont Games

Verlag Paradox Interactive

Willkommen Zuhause! Erhebe deine Ansprüche auf den roten Planeten und errichte die erste funktionierende menschliche Kolonie auf dem Mars! Alles, was du dafür brauchst, sind Sauerstoff, jahrzehntelanges Training, Erfahrung mit Sandstürmen und eine positive Einstellung. Dieser Ort erfordert nur ein paar zupackende Hände, um zu einer fantastischen neuen Heimat zu werden! Aber was hat es mit diesen seltsamen schwarzen Würfeln auf sich, die plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht sind?  [...]

Surviving Mars
Grüße vom Roten Planeten
 Navigation
  Seite 1  Mark Watney lässt grüßen 
  Seite 2  Fazit 
Zur Galerie