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Assassin's Creed Origins - Die Verborgenen Wider den Tyrannen
Seite 1 \\ Die Entstehung der Schatten
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Mit Assassin's Creed: Origins ist es Ubisoft gelungen, die Assassin's Creed Reihe endlich wieder lebendig zu gestalten. Hatten die letzten Titel meist das Problem Aktivitäten überladener Maps, bietet das Kapitel vor allen Kapiteln eine weite Welt, die mehr zum Entdecken einlädt denn je. Ein überarbeitetes Kampfsystem macht den Titel zudem zugänglicher. Mit dem ersten großen DLC "Die Verborgenen" reist ihr vier Jahre nach den Geschehnissen des Hauptspiels zur Halbinsel Sinai. Ob sich der Ausflug lohnt, wollen wir in unserem Review beleuchten.

Vier Jahre sind Vergangen, dass Aya und Bayek getrennte Wege gingen. Vier Jahre vergingen, seitdem aus einem simplen Racheakt die Verteidigung ganz Ägyptens wurde. Vier Jahre nach diesen Vorkommnissen ist aus dem kleinen Keim einer Handvoll verborgener Krieger eine Organisation mit definierten Zielen geworden. Nach seiner Abreise aus Memphis und seiner Ankunft in Sinai trifft Bayek sich mit Tahira, die ihm die Mitglieder des Assassinen-Büros Sinais vorstellt. Hier lernt ihr auch den Rebellenanführer Gamilat kennen, der sich schnell zu einem treuen Freund mausert und euch im Verlauf der Geschichte begleiten wird.


Bayek findet in Gamilat einen neuen Verbündeten


"Der Orden ist ewig"
Durch Tahira und Gamilet erfahrt ihr, dass Gaius Rufio Sinai terrorisiert. Er selbst hält sich in Rom auf, sodass ihr eure Ziele umlenken müsst. Ihm unterstehen drei einflussreiche Tyrannen, die Sinais Herz fest umschlossen halten. Hier beginnt die Haupthandlung, in der ihr jeden der Drei zur Strecke bringen müsst, damit Rufio aus seinem Versteck in Rom gelockt werden kann. Die Mainquest ist im Vergleich zur verschlungenen Handlung im Hauptspiel deutlich geradliniger und lässt vorerst keinerlei Spielraum für Vermutungen. Im späteren Verlauf nimmt das Spiel hier jedoch noch einmal kurz Fahrt auf und es gibt einen kleinen, leider zu wenig ausgebauten Twist. Alles in allem hat uns die Geschichte von Die Verborgenen Spaß gemacht. Es empfiehlt sich jedoch, die Hauptquest vorerst zu vernachlässigen, die überschaubare Menge an Nebenquests bietet euch alte Bekannte und neue Rekruten, die jedoch nicht für den Spielverlauf entscheidend sind, bringt euch aber an viele Orte und streckt die insgesamt leicht verdauliche Spielzeit des DLCs. Die Level-Cap von 40 wurde mit dem DLC auf Stufe 45 angehoben, hauptsächlich um die Gegner etwas herausfordernder halten zu können. Wir waren durch intensives Spielen des Hauptspiels jedoch schon auf Level 40 und konnten so problemlos jedes Gebiet bereisen. Hier wäre eine Level-Cap auf 55 oder 60 sicher sinniger gewesen, dies hätte sicher noch etwas mehr zur Dauer unseres Aufenthalts beigetragen. 


Vier Jahre nach Julius Cäsars Tod hat sich die Lage in Ägypten nicht gebessert


Sightseeing kompakt
Sinai bietet euch wieder allerhand Orte, die es zu entdecken gilt. Allerdings ist der besuchbare Teil der Halbinsel überschaubar gehalten. Etwas enttäuscht waren wir von der Landschaft, die zum Einen nur wenig Abwechslung für euch bereithält, zum Anderen aufgrund der massiven Belagerung durch die Römer nur wenige Orte abseits von gegnerischen Lagern zuässt. Überwiegend seht ihr Gebirgsschluchten und Steinwüste. Die Küste beherbergt die drei Städte, während das Hinterland weder für Quests, noch für besonders viele Orte genutzt worden ist. Schade, bieten sich hier doch einige Möglichkeiten. Dennoch gibt es jede Menge schöne Orte, die das ein oder andere Foto wert sind. Neben drei Städten gibt es zudem zwei weitere Steinkreise und Ruheorte zu besuchen. Am eindrucksvollsten sind die Oasen, die sich in der südlich gelegenen Wüste und im kluftigen Hinterland im Osten Sinais verbergen. Uns fehlte jedoch der fiktive Sci-Fi-Part, der uns im Hauptspiel beim Erkunden von Grabmalen stets eine ehrfürchtige Gänsehaut verursacht hat. 


Auch für Abenteurer bietet die Erweiterung spannende Momente


Jagdparadies für Sammler
Assassin's Creed: Origins - Die Verborgenen bietet euch wieder einige neue Outfits sowie legendäre Waffen, Schilde und Reittiere. Besonders gefiel uns die neue Verborgenen-Rüstung, die Bayek direkt von Beginn an sein Eigen nennen darf. Hier erkennt man direkt den unverkennbaren Assassin's Creed Stil, der in Bayeks ursprünglicher Rüstung nur bedingt durchkam. Als neue Reittiere könnt ihr in den Nebenquests zum Einen das Kamel "Gertha" bekommen, dessen Mission eher spaßiger Natur ist und zum Anderen steht euch das eindrucksvolle Pferd "Hammer des Ptah" zur Verfügung, sobald ihr einen Kinderhändler zur Strecke gebracht habt. Insgesamt gibt es vier Legendäre Waffen, die ihr alle durch Quests erhaltet. 
 

Entwickler Ubisoft

Verlag Ubisoft

Das alte Ägypten, der wohl geheimnisvollste Ort der Geschichte und eine Epoche, die das Antlitz der Welt verändern sollte. Der Spieler entdeckt die Geheimnisse hinter den Pyramiden, den vergessenen Mythen, den letzten Pharaonen. Er erfährt die Ursprungsgeschichte der Assassinen-Bruderschaft, geschrieben in längst verschollenen Hieroglyphen. In den letzten vier Jahren hat das Team, das sich auch für das hochgelobte Assassin’s Creed 4 Black Flag verantwortlich zeichnet, an einem Neustart der Reihe gearbeitet. Der Spieler kämpft nun auf eine völlig neue Art und Weise und kann zwischen Fernkampf- und Nahkampf-Waffen ... [...]

Assassin's Creed Origins - Die Verborgenen
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