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For Honor Battle Royal der größten Krieger
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Ritter, Samurai und Wikinger gefangen in einem ewigen Krieg. Ubisofts lang erwartetes Multiplayer Spektakel zieht endlich in die Schlacht - und wir mit ihm. Wie wir das kompromisslose PvP Epos fanden und wie seine Pros und Contras gelagert sind, erfahrt ihr in unserem folgenden Review.

Apollyons Heimtücke
Neben dem Multiplayer Modus bietet euch For Honor auch eine relativ lange Solo Kampagne. Hierbei lernt ihr mehr über die Welt von For Honor und pro Kapitel auch über die drei Völker. Jedes der Völker hat ein eigenes Kapitel, in dem ihr einen von euch gewählten Haupthelden, aber im Missionsverlauf auch unterschiedliche andere Charaktere spielt. Die drei Kapitel sind unabhängig von einander spielbar und steigern ihren Schwierigkeitsgrad unabhängig von einander. Möchtet ihr also Kapitel 3, das Samurai Kapitel, als erstes spielen, so steht es euch frei. In den jeweiligen Kapiteln habt ihr eine Reihe von sechs aufeinander aufbauenden Missionen, die alle etwa zwischen 15 und 30 Minuten dauern. Während der Missionen lernt ihr die Völker kennen, aber auch die Hintergründe des ewigen Krieges zwischen ihnen. Die Kampagnen bieten euch einen guten Einstieg in das Gameplay von For Honor, sind in sich aber relativ knapp. Spaßig sind die integrierten Boss Kämpfe, da ihr hier mehr mit dem Gameplay agiert als im Multiplayer. 


Apollyon will den Krieg aufrecht erhalten


Kämpfen, nicht Zuckerschlecken
Die Steuerung von For Honor ist im Vergleich zu anderen Massenschlachten sehr komplex, dafür aber auch relativ realistisch. Um zu kämpfen geht ihr mit L2 zunächst in die Verteidigungs- und Angriffshaltung, anschließend wählt ihr mit dem rechten Stick eine der drei unterschiedlichen Richtungen (oben, links und rechts) aus der euer Hieb erfolgen soll und schließt den Angriff mit R1 für einen normalen oder R2 für einen starken Hieb ab. Euer Gegner verteidigt sich und greift ebenso an. Was in der Theorie erst einmal nahezu Rundenbasiert klingt, geschieht in der Praxis unmittelbar. So heißt es für euch, euren Gegner geschickt auszukontern in dem ihr ihn beispielsweise zuerst blockt und anschließend auf der anderen Seite zuschlagt. Für einfache Fußsoldaten braucht ihr diesen komplexen Kampfstil jedoch nicht. Diese taktische Würze gefiel uns erst mal ganz gut, erweist sich allerdings mit längerem Spielen gern als anstrengend und frustrierend. Besonders online durften wir uns hierbei öfter mit Lags herumärgern, bei denen wir in eine unsichtbare Verteidigung schlugen, oder ebenso unvorhersehbar sterben mussten. Dennoch bietet dieses Kampfverhalten wirklich einen Pluspunkt, besonders auch in Bosskämpfen im Single Player Modus.


Hunderte Soldaten und mittendrin die Elite Krieger


"Erhebt euch aus dem Schlamm und erstrahlt!"
Optisch beweist Ubisoft wie in nahezu jedem Titel ein großartiges Gespür für Authentizität und den "Wow" Effekt. Jeder Charakter der vier Klassen bietet entsprechend seines Volkes eine detailreiche und sichtbar genutzte Rüstung, die ihr durch gefundene Ausrüstungsteile, Farbschemen und unterschiedliche Symbole individualisieren könnt. Hierbei sind die aus verschiedenen anderen Ubisoft Titeln bekannten Farbschemen, auch die grelleren, sehr gut in das mittelalterliche Setting integriert und stören nicht. Auch die Welt, ob große und kleine Multiplayer Maps oder die Szenarien in der Singleplayer Story, wirkt echt. Matschige schlammige Untergründe, beschädigte Festungsmauern, brennende Dörfer und mehr. For Honor bringt die Schrecken des mittelalterlichen Krieges gut zur Geltung und hält auch in Sachen Brutalität nicht gerade hinter dem Berg. Denn blutig ist das martialische Schlachtgetümmel auf jeden Fall. Wer schnell genug ist, gibt seinen Gegnern mit einem Finishing Move den Rest. Da rollen auch mal Köpfe. 


Die Individualisierungsmöglichkeiten sind gegeben, leider sind viele teuer


Das riesengroße "Aber..."
Leider haut ein essentieller Punkt von For Honor diesem guten Titel mächtig in die Parade. Leider ist das Thema Mikrotransaktionen bei For Honor ein ähnlich verheerender Schlag wie bei Assassin's Creed Unity damals. Eine Hauptwährung im Spiel ist Stahl. Mit Stahl kauft ihr Charaktere, Monturen und Gegenstands Booster. Vollkommen ok, Stahlpakete auch als Mikrotransaktion anzubieten. Allerdings ist dies nicht ok, wenn die Menge an benötigtem Stahl für die unterschiedlichen Elemente mit bloßem Kämpfen nur sehr schwer zu bekommen ist. Pro Kampf verdient ihr zwischen 10 und 60 Stahl, ein Charakter kostet 500 Stahl, Monturen bis hin zu mehrstelligen Tausender Beträgen. Hier steht For Honor vor einem Scheideweg: entweder ihr farmt unentwegt Stahl und kämpft euch stundenlang durch Onlineschlachten, oder ihr investiert Geld jenseits des Begriffes "Mikro" für verhältnismäßig geringe Mengen Stahl. Zur Erinnerung - For Honor ist ein Vollpreistitel, kein Free to Play Spiel. Die Mikrotransaktionen sind bei For Honor eher "optional" als wirklich eine freiwillige Geschichte.

Entwickler Ubisoft

Verlag Ubisoft

In For Honor, dem neuen Nahkampf-Action-Spiel, das von Ubisoft Montreal in Zusammenarbeit mit weiteren Ubisoft Studios entwickelt wurde, beschreitet der Spieler einen Weg voller Zerstörung und kämpft auf dem Schlachtfeld um Ruhm, Ehre und ums Überleben. Die Spieler treten in diesem chaotischen Krieg als Streiter der drei größten Krieger-Fraktionen an: Ritter, Wikinger oder Samurai. For Honor ist ein temporeiches und packendes Spiel, das Können und intuitives Verhalten der Spieler in einem bisher unbekannten Ausmaß erleben lässt. Das innovative Steuerungssystem The Art of Battle von For Honor gibt den Spielern die ... [...]

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