backtotop
Informationen
Call of Duty: Infinite Warfare Auch in der Zukunft nichts neues
Seite 1 \\ Ehre, Frieden, Kampf, Soldaten, bla bla
Während Kontrahent Battlefield in die Vergangenheit reist, geht es mit Call of Duty erneut in die Zukunft. Obwohl das Setting in der Zukunft bei den Fans schon nach dem Vorgänger nur bedingt auf Liebe gestoßen ist, entschied man sich erneut für diesen Schritt. Wie uns der futuristische Shooter gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Review.

"Wir machen alles wie immer, nur im Weltraum!"
Die Erde in einer noch recht fernen Zukunft, 2080. Alle natürlichen Ressourcen des blauen Planeten sind aufgebraucht und so drängt es die Nationen dazu, über den Planeten hinaus zu denken, Kolonien zu errichten, zu handeln und zu reisen. Um dies zu bewerkstelligen, gründeten die Weltmächte die UNSA, die United Nations Space Alliance. Mit der Hilfe externer Kolonien wird der Frieden und Wohlstand auf der Erde bewahrt. Diese Abhängigkeit ruft natürlich auch andere Positionen auf den Plan und so schlagt ihr euch als Soldat in der SATO, der Solar Associated Treaty Organization mit der aufkeimenden Settlement Defense Front, der SDF herum. Leider bietet sich hier kein wirklich neues Szenario. Eine Geschichte von einer führenden Politischen Organisation, die um den Frieden bemüht ist, einer militärischer Sondereinheit der ihr unterstellt seid und ein starker Feind sind sozusagen einfache Grundbausteine von Militär Shootern. Auch die Charaktere, so großartig sie auch in den Cut Scenes von beispielsweise Kit Harrington (Jon Snow, Game of Thrones) gespielt werden, sind nur von geringer Charakterdimension. 


Das unaufdringliche HUD lässt euch viel Raum


Die Freiheit des Geradeauslaufs
In spielerischer Hinsicht sieht es dann aber zum Glück etwas anders aus, wieder gibt es neue Gadgets, die der diversen Umgebung entsprechend eingesetzt werden können, durch unterschiedliche planetare Bedingungen, Schwerelosigkeit und andere Späße, dürft ihr also ein wenig mehr Science Fiction erleben, als es die simple Story vermuten lässt. Mit einer Vielzahl an Waffen habt ihr auch einiges auszuprobieren und könnt verschiedene taktische Vorgehensweisen nutzen. Ob ihr draufgängerisch auf eure Feinde losstürmen wollt, oder lieber mit Läufergranaten Verwirrung stiften wollt, um möglichst lautlos zuzuschlagen, Beide Extreme, wie auch die unterschiedlichen Nuancen werden reichhaltig bedient. Doch leider geht auch hier ein wenig die Luft verloren, so habt ihr geradlinig designte Levels, wenig Waffenfeedback und eine ziemlich einfache KI vor euch, die viele Ereignisse vorhersehbar machen und euch wenig Raum bieten, um das Gebiet auf eigene Faust zu erkunden.


So eine Windstille ist krass - die Flaggen sehen fast aus wie platte Texturen


"Da drüben geht es schon mal nicht lang"
Auch in Sachen Optik gibt es dieses Für und Wider zu beanstanden. Hochauflösend und gestochen scharf, toll beleuchtet und auch detailreich mag die Grafik sein, Die großartige Verschmelzung von echten Schauspielern mit ihren digitalen Abbildern gelingt erneut und das sogar noch besser als zuvor. Dennoch fehlt es dem ganzen sehr an Leben. Türen, die ihr nicht öffnen könnt erkennt ihr aus "dreißig Metern Entfernung", platte Texturen verraten euch vorab, dass ihr hier nicht weiter könnt. Die Szenarien wirken zu steril, Objekte zu unwillkürlich platziert. Dieses aufgeräumte und kalte Bild nimmt der Zukunftsvision das notwendige Fingerspitzengefühl, um den Blick in eine Utopie gefühlsecht zu machen. Hier bleibt euch das Herabsinken in die Spielwelt leider so verschlossen, wie die offensichtlichen Türtexturen.


Wie gewohnt gibt es eine filmreife Inszenierung


Erneut Filmreif
Wieder leihen bekannte Prominente den Protagonisten und Antagonisten von Call of Duty ihre Gesichter, neben Game of Thrones Star Kit Harrington, der mit Rear Admiral Salen Kotch die Rolle des Antagonisten einnimmt, gesellen sich unter vielen anderen kleineren Schauspielern beispielsweise in kleinen Cameos auch Formel Eins Fahrer Lewis Hamilton oder UFC Fighter Conor McGregor zur Schauspieltruppe. Wenngleich die Story nichts wirklich neues Ist, so geht diese altbekannte Formel dank des Casts dennoch auf und bietet zumindest ein solides Unterhaltungslevel. Pompöse Cut Scenes mit großen Schlachtschiffen, pseudo dramatischen Sterbeszenen eurer Kameraden, Freunde und Mentoren und etliche andere Elemente des klassischen Actionfilms bringen euch neben einem Shooter noch einen SciFi Action Streifen auf den Bildschirm. 

Entwickler Infinity Ward

Verlag Activision

Die Call of Duty: Infinite Warfare Legacy Edition ist dank zwei Spielen in einem das ultimative Paket mit Call of Duty: Infinite Warfare und Call of Duty: Modern Warfare Remastered. Call of Duty: Modern Warfare Remastered beinhaltet die Kampagne sowie 10 Multiplayer-Maps aus Call of Duty 4: Modern Warfare. Infinity Ward, das preisgekrönte Studio, das an der Erschaffung der Blockbuster-Serie Call of Duty beteiligt war, erreicht mit Call of Duty: Infinite Warfare neue Höhen. Infinite Warfare kehrt zu den Wurzeln der Serie zurück mit riesigen Kriegsschauplätzen, epischen Schlachten und einer filmreifen und packenden Story, ... [...]

Call of Duty: Infinite Warfare
Auch in der Zukunft nichts neues
 Navigation
  Seite 1  Ehre, Frieden, Kampf, Soldaten, bla bla 
  Seite 2  Fazit 
Zur Galerie