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Lovely Planet Wo Amor das Schießen lernte
Seite 1 \\ Pew Pew Boing Butz
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Wer an Shooter denkt, der denkt an realistische Darstellungen dramatischer Kampfschauplätze – Kalte Kriege, Bürgerkriege, Hinterhalte, Terroristen und andere arge Bedrohungen. Publisher TinyBuild und das Entwicklerstudio Quicktequila beweisen in Lovely Planet, dass ein Shooter auch anders sein kann ohne auf ein Genre-Merkmal verzichten zu müssen und liefern uns niedliche Bösewichte, putzige Freunde und bunte Wummen eingebettet in eine pastellfarbene Welt.



Ballern im Bilderbuch-Idyll


Angenommen ein Tamagotchi, ein Furby und ein Pokémon würden sich zusammenschließen um ein Spiel zu entwickeln, dann wäre die Wahrscheinlichkeit, dass dabei ein Spiel wie Lovely Planet herauskommt erstaunlich hoch. Tiny Build und Quicktequila veröffentlichen bereits 2014 den First Person Shooter oder besser gesagt First Person Cuter für den heimischen Computer. Nun endlich ist Lovely Planet auch für die Xbox One erschienen, sodass wir uns die Chance mit Minecraft-Munition nach bösen Klötzchen zu schießen nicht haben nehmen lassen.



Das ist Minimalismus - Egoperspektive, eine geladene Waffe und der Kampf für die gute Sache.


Das Prinzip von Lovely Planet ist denkbar einfach – verschone die Guten, erschieße die Bösen und finde die violette Säule, um eines von unzähligen Leveln innerhalb von fünf Welten abzuschließen. Abgesehen von der Säule soweit kein Unterschied zu Otto-Normal-Shooter, jedoch ist Lovely Planet mehr als nur Herumballern. Die größte Herausforderung liegt nämlich darin die minimalistischen Level mit der drei-Sterne-Auszeichnung abzuschließen und dabei sind unzählige Neustarts unvermeidbar. Die Sterne erhalten wir durch unsere „Je-Desto-Bravourleistung“. Je schneller, je mehr Unholde sterben und je präziser unsere Schüsse, desto besser unser Abschneiden in der abschließenden Wertung.
Während die erste handvoll Level noch das Niveau eines Tutorials aufweisen, nimmt anschließend die Schwierigkeit rapide zu. Plötzlich schießen, wirbeln und hüpfen wir wie wild durch die pastellfarbenen Flächen und Formen, stets auf der Hut vor feindlichem Beschuss. Wir nutzen rote Ballons zu unserem Vorteil, schalten Apfelbomben aus bevor diese detonieren können und ergötzen uns an Herzchen und Konfetti. Dabei ist das Tempo des Spiels einfach unglaublich. Damit das alles funktionieren kann, beschränkt sich die Steuerung auf drei Tasten und die Sticks. Wie üblich dient der rechte Trigger zum Schießen, eher ungewöhnlich ist das Springen mit dem linken Trigger und der Level-Neustart auf X, welches tückisch sein kann. Uns ist es tatsächlich wiederholt passiert, dass wir auf der verzweifelten Suche nach dem Sprung-Knopf zu unserem Ärgernis den Run resetet haben oder geradewegs in Abgründe gelaufen sind. Der Spielspaß und die schiere Frustration liegen in Lovely Planet nah bei einander. In jenen Momenten des Scheiterns kommt zu allem Übel der fröhliche Soundtrack von Calum Bowen wie grausamer Spott daher, wenngleich dieser im Grunde lediglich die unschuldige Optik mit passenden Klängen unterstreicht.

Entwickler Quicktequila

Verlag Tiny Build

Ausgestattet mit Hochgeschwindigkeitsstiefeln, einem unerschöpflichen Vorrat an Munition für Deine Halbautomatik und der Fähigkeit über das doppelte Deiner Größe zu springen, kannst Du jeden Gegner bezwingen auf deiner Suche nach dem Lovely Planet! Balanciere zwischen Herumspringen um Kugeln auszuweichen und Zielen auf Deine Gegner, aber verliere keine Zeit beim Campen in der Deckung während Du auf Gegner wartest - weiche geschickt dem Kugelsturm aus und bezwinge alle Bösewichte auf dem Weg! [...]

Lovely Planet
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