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Dragon Age: Inquisition Zurück zu den Wurzeln
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BioWare schickt Rollenspiel-Fans endlich zurück nach Ferelden. Mit Dragon Age: Inquisition soll wieder der Weg eingeschlagen werden, der den ersten Teil damals so groß gemacht hat. Ob es gelungen ist, Altlasten über Bord zu werfen und sich auf alte und neue Stärken zu stützen, klären wir im Test.

Fremdling im Fokus
Am Anfang eines jeden gut sortierten Rollenspiels steht natürlich der Charakter-Editor. Hier entscheidet man sich zwischen Mensch, Elf, Zwerg oder Qunari zunächst für das Volk, welchem man angehören möchte. Weiter geht es mit der Klasse: Magier, Schurke oder Krieger darf es sein.  Im Anschluss formt man sich den gewählten Charakter noch nach den eigenen Vorstellungen bis ins kleinste Detail zurecht. Schließlich möchte man sich ja mit seinem Protagonisten identifizieren können.



Nur der Spieler ist in der Lage die Dämonenrisse zu schließen.

Hat man die Prozedur abgeschlossen, wird man gleich in den Prolog hineingeworfen. Man wird Zeuge davon, wie die Templer und Magier ihren langwierigen Konflikt endlich schlichten wollen, wozu alle namhaften Vertreter beider Orden zusammengekommen sind. Doch aus dem nichts wird die Versammlung sabotiert und alle Teilnehmer getötet. Eine dämonische Macht zeichnet sich dafür verantwortlich. Durch sie sind überall in der Welt unheimliche Risse entstanden, durch die gefährliche Kreaturen in das Land strömen. Am Firmament brodelt sich ein besonders heftiger, grün pulsierender Sturm zusammen, der die Quelle des Übels zu sein scheint. Am Versammlungsort findet man wenig später den Protagonisten - also uns selbst. Eine der Hände leuchtet ebenso grün wie die seltsamen Dämonenrisse. Allen ist klar: Wir sind für den Tod der Ordensvertreter verantwortlich. Problematisch ist nur, dass unser Charakter selbst sein Gedächtnis verloren und sich an keinerlei Details über die Vorfälle erinnern kann. Zum eigenen Glück wird schnell klar, warum die eigene Hand so schön grün leuchtet. Der Protagonist hat die Fähigkeit, die mysteriösen Risse zu versiegeln. Und so wird aus dem Geächteten der Anführer der namensgebenden Inquisition.

Willkommen auf der Fantasy-Spielwiese
Hat man den Prolog erst mal abgeschlossen und wird in die offene Welt Fereldens entlassen, wird man vom Inhalt des Spiels bereits in der ersten halben Stunde beinahe erschlagen. Das erste Gebiet, welches bereist werden kann nennt sich Hinterland. Und alleine das ist größer als beide Vorgänger zusammen. Während man sich für eine Himmelsrichtung entscheidet und los marschiert, tauchen auf der Karte immer neue Symbole auf. Neben dem nächsten Trigger-Punkt für die Hauptmission erblickt man Fragezeichen, die dazu einladen, das markierte Gebiet doch mal zu untersuchen. Meist findet man dort Notizen oder Hinweise, die dann in eine Nebenquest münden und zur weiteren Erkundung einladen. Hinzu kommen verwaiste Lager, die eingenommen werden wollen. Und das alles ist nur ein Gebiet von vielen. In Dragon Age: Inquisition stecken hunderte von Spielstunden.



Die Gebiete scheinen endlos.

Außerdem werden auf der Karte die vielen Risse gekennzeichnet, die es zu schließen gilt. Damit verbunden sind dann natürlich Kämpfe gegen fiese Monster. Das Kampfsystem wurde wieder mehr dem des ersten Dragon Age angeglichen. Statt stumpfem Tastengehämmer gelangt man per Tastendruck in einen Taktik-Modus, der auch die Zeit einfriert. Anschließend kann man die Aktionen des eigenen Charakters und der drei Begleiter festlegen. Wen soll der Fernkämpfer auf Distanz in Schach halten? Auf wen gehen die Nahkämpfer? Wer fängt den Schaden ab? Welche Gegner brauchen eine Behandlung mit Magie? Das alles lässt sich definieren und anschließend mit dem Beenden des Taktik-Modus auslösen. Im Menü lässt sich auch allgemeines Verhalten der Begleiter festlegen. Beispielsweise ab wie viel Prozent Energieverlust sie einen Heiltrank einsetzen. Das alles gibt dem Spieler das gute Gefühl, die Kontrolle zu haben.

Rollenspiel-typisch erhalten die Charaktere natürlich Erfahrungspunkte, mit denen unter anderem neue Skills freigeschaltet werden. Hier sollte man entsprechend Zeit investieren und seine Gruppe richtig ausrüsten. Man sollte sich immer bewusst sein, wer welche Rolle und welche Skillung hat, um auch in schwierigen Gefechten die Oberhand zu behalten.
Desöfteren tauchen in der Welt Barrieren auf, die am Weiterkommen hindern sollen. Diese basieren meist auf Magie, wie Feuer und Eis und können jeweils mit dem gegenteiligen Element überwunden werden. Solche Barrieren sind ein übliches Mittel, um eine große Welt Stück für Stück freizugeben. Hier ist es allerdings anders. Da man von Beginn an die grundlegenden Fertigkeiten hat, stellen die Barrieren zu keiner Zeit im Spiel eine Hürde da. Zudem muss man sich keine großen Gedanken über die Charakterskillung in dieser Hinsicht machen oder gar Spezialisten gezielt skillen, um beispielsweise schon früher an einen anderen Ort reisen zu können. Ähnlich verhält es sich mit verschlossenen Kisten und Türen. Hat man einen Schurken in der Partie, stellen beide im Spiel keinerlei Herausforderung mehr da. Man marschiert nach Herzenslust überall herein und lootet was nicht niet- und nagelfest ist. Bei der Größe der Spielwelt hätten ein paar, den Spieler zum Nachdenken anregende Hindernisse sicher nicht geschadet.



Die Skillbäume sind übersichtlich, wenn auch steril.

Freund und Feind
Typisch für BioWare-Rollenspiele, aber ja auch ihre große Stärke, ist die Interaktion mit anderen Figuren. Auch hier gibt es wieder die bekannten Dialogoptionen, die den Spieler entscheiden lassen, in welchem Ton er antworten möchte. Entscheidungen in Schlüsselsituationen verändern auch den Spielverlauf maßgeblich. Allerdings kommt es fast so vor, als wäre bewusst darauf verzichtet worden, eine wirklich rein böse Schiene fahren zu können. Die Antwortmöglichkeiten bleiben immer noch im Rahmen des halbwegs neutralen. Kein Vergleich zu dem Weg, den man beispielsweise in Mass Effect einschlagen kann. Darüber hinaus ist es wie in den Vorgängern auch wieder möglich, Liebschaften einzugehen. Diese bringen auch jeweils ihre eigenen Questketten mit sich.  Wie von BioWare gewohnt können dabei hetero- als auch homosexuelle Paare entstehen.

Entwickler BioWare

Verlag Electronic Arts

Die epische Rollenspielreihe von BioWare macht dank der Leistungsfähigkeit der Frostbite 3-Engine einen gewaltigen Schritt nach vorne. Sie erwartet atemberaubende Ausblicke und unglaubliche neue Möglichkeiten. Machen Sie sich bereit für Dragon Age: Inquisition. Ein verheerendes Ereignis stürzt die Welt von Thedas ins Chaos. Drachen verdunkeln den Himmel und werfen einen Schatten des Schreckens auf ein einst friedliches Reich. Magier entfesseln einen vernichtenden Krieg gegen die Templer, um sich von ihrer Unterdrückung zu befreien. Nationen erheben sich gegeneinander. Es liegt an Ihnen und ihrer Gruppe legendärer Helden, ... [...]

Dragon Age: Inquisition
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