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Madden NFL 09 Unser Doppel-Review zum aktuellen Madden
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 Seite 1  Gameplay 
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 Seite 3  Fazit 

Viel kann man nicht darum herum reden: Football ist in Deutschland eine absolute Randsportart. So überrascht es auch nicht, dass der Madden Reiheunter den EA Sports Titeln hier in Europa relativ wenig Beachtung findet. Nicht einmal die Bildschirmtexte des Spiels sind in deutsche Sprache übersetzt.
Doch dieses Jahr könnte ein gutes Jahr für die Madden Reihe sein. Nicht nur wirkt die aktuelle Version für PS3 und 360 sehr durchdacht, sondern auch die speziell für die Wii entwickelte Version NFL All-Play scheint gerade Football-Neulinge anlocken zu können. Wir haben für euch sowohl die aktuelle 360-Version (Madden NFL 09) als auch die Wii-Version (Madden NFL 09 – All-Play)unter die Lupe genommen und verraten euch, welche besser gelungen ist und für wen welche Version zu empfehlen ist. Und soviel darf schon mal gesagt sein: auch Leute, die nichts mit Footbal am Hut haben dürfen ruhig weiterlesen.

Der direkte Vergleich
Bevor es aber los geht noch eine kurze Sache. Da sich dieser Artikel mit gleich zwei Versionen des Spiels befasst, muss logischerweise auch der Aufbau des Reviews ein anderer sein. Nach und nach werden in diesem Artikel verschiedene Gesichtspunkte des Spiels analysiert. Zuerst allgemein und dann jeweils einzeln speziell auf die Konsolenversion bezogen. Am Ende des Artikels findet ihr zusätzlich zu den einzelnen Wertungen auch noch eine Emfehlung welcher Typ von Spieler sich welche Version kaufen sollte (sofern er die Möglichkeit hat sich für eine der beiden zu entscheiden.).

Das Gameplay
Auch wenn das Spielprinzip an sich denkbar einfach ist – man muss versuchen den Ball an das gegnerische Ende des Spielfelds zu bringen – ist Football eine unglaublich komplexe Sportart. So gibt es ein unglaublich umfangreiches Reglement, das mit Hilfe von einer Menge verschiedener Schiedsrichter durchgesetzt wird und nicht zuletzt sind da natürlich auch die riesige Masse an Spielzügen, mit denen man versucht das Spiel möglichst clever zu gestalten. Football ist wie Schach – nur das mehr Leute umgehauen werden.
Wenn man das so liest könnte man leicht in die Angst verfallen, dass man – gerade bei einem, bis auf die Bedienungsanleitung, komplett in Englisch gehaltenem Spiel – hoffnungslos den Durchblick verliert, doch so lange man halbwegs fit im Englischen ist, sollte man auch gut zurecht kommen. Ein paar Grundkenntnisse der verschiedenen Footballbegriffe können natürlich nicht schaden. Hat man sich erst einmal eingefunden bieten beide Versionen allerdings ein sehr gelungenes Gameplay, das sich erstaunlich wenig unterscheidet. (Ich werde jetzt nicht speziell auf die Football-Regeln eingehen. Nur so viel: Ein Team kann entweder angreifen oder verteidigen. Beim Angriff muss es versuchen den Ball innerhalb von 4 Versuchen mindestens 10 Yard in Richtung des Gegnerischen Feldendes zu bringen. Vor jedem Versuch darf die Aufstellung neu umgestellt werden. Gelingt es innerhalb von 4 Versuchen nicht 10 Yards weiterzukommen oder erobert der Gegner der Ball, werden die Rollen gewechselt und das zuvor angreifende Team muss nun die Gegner am Vorrankommen hindern. Ist das Ende des Spielfelds erreicht, gibt es einen Touchdown, der üblicherweise 6 Punkte bringt. Mehr hier.)

 


Beim Football geht es meistens hart zur Sache.

 


Zur 360-Version: Das Gameplay von Madden hat sich über die Jahre dem Sport erstaunlich gut angepasst. Zwar stellt sich wie immer die Frage, ob Madden NFL 09 im Vergleich zum Vorgänger gameplaytechnisch genug Neuerungen hervorbringt, aber am Spielprinzip an sich gibt es wenig zu meckern. Zu Beginn jedes Spielzuges wählt man seine Aufstellung und Taktik auf, schaut sich das Geschehen noch mal im Überblick an, gibt der Aufstellung taktische Nuancen, um darauf so gut wie möglich zu verteidigen oder anzugreifen. Sobald das richtige Spiel dann beginnt wird es ein wenig unübersichtlich. Gerade Anfänger werden in dem Getümmel zunächst Probleme haben. Doch hat man sich daran gewöhnt, spielt die intuitive und umfangreiche Steuerung ihre Stärken aus. Das Spielerlebnis ist unglaublich tief, macht eine Menge Spaß und es gibt viel Potenzial für Verbesserungen nach oben. Außerdem misst das Spiel bei der 360-Version kontinuierlich die eigene Spielstärke und versucht den Schwierigkeitsgrad der Gegner darauf anzupassen. Ein gelungenes Feature! Ein weiteres gelungenes Feature bei der 360-Version, das man vielleicht eher bei der Wii Version erwarten würde, ist die Möglichkeit die Komplexität des Spiels anzupassen. Wer vom gesamten Spiel überfordert wird, kann sich so nur aufs Laufen, Passen und Tacklen konzentrieren, den Rest übernimmt der Computer.

 


Beide Versionen bieten ein gutes Gameplay.


Zur Wii-Version: Generell kann fast alles, was man zur 360-Version sagen kann, glücklicherweise auch zur Wii-Version sagen. Die Abstriche im Gameplay und in der Spieltiefe fallen erstaunlich gering aus und das Gameplay wird durch eine zum größten Teil gelungene Steuerung, die auch die Bewegungssensoren ausreichend nutzt und durch Wii-eigene Gameplayfeatures, wie z.B. „Call your Shots“ in dem man mit dem Pointer die Laufwege der einzelnen Reciever (Fänger) bestimmen kann aufgewertet. Allerdings fanden auch einige unsinnige Features den Weg ins Spiel, wie zum Beispiel das Jubeln nach einem gelungenen Spielzug, für das man mit der Wiimote hin und her fuchteln muss, was spätestens nach dem zweiten Mal nur noch nervt.

Entwickler Electronic Arts

Verlag Electronic Arts

Madden existiert nun bereits seit 20 Jahren und ist die Spieleserie unter den EA Sports Titeln, die sich mit American Football befasst. [...]

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