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Killzone Mercenary Der Retter für die PlayStation Vita
Seite 1 \\ Gestatten: Arran Danner.
 Seite 1  Gestatten: Arran Danner. 
 Seite 2  Fazit 
Schon in unserer Vorschau konnte Killzone Mercenary begeistern: Der Shooter, welcher ausschließlich für Sonys Handheld PlayStation Vita erscheint, überzeugte mit einer genialen Präsentation und zeigte, wozu die Vita fähig ist. Kann die Vollversion die Begeisterung aufrecht erhalten? Wir haben uns die Vollversion geschnappt und verraten euch, ob sich eine Anschaffung der Vita nun endlich lohnt.

Als Söldner macht man alles
In Killzone Mercenary übernehmt ihr die Rolle des ehemaligen ICA-Soldaten Arran Danner. Ehemalig? Korrekt. Danner ist nicht länger bei der ICA, sondern als Söldner unterwegs. Da ist der Auftraggeber schon fast egal. Soll heißen: In der umfangreichen Einzelspielerkampagne erledigt ihr auch mal auf Seiten der Helghast die Drecksarbeit, während ihr kurz davor noch für die ICA gearbeitet habt. Schon der Beginn zeigt eindrucksvoll, wozu die Vita fähig ist und ebnet den Weg für die neun Missionen umfassende Kampagne. Direkt zu Beginn begeistern liebevolle Licht- und Schatteneffekte, Skriptevents und astreine Animationen. Wäre der Bildschirm nicht vergleichsweise klein, könnte das Pendant der Killzone-Serie auch auf einer ausgewachsenen PlayStation 3 seine Daseinsberechtigung haben. Bei unserem ersten Auftrag sollen wir einen Botschafter vom Planeten Pyrrhus evakuieren – eigentlich Standard. Doch es kommt alles anders als geplant und der Einsatz geht gehörig schief. Warum? Das erzählen wir euch an dieser Stelle nicht, nur so viel: Die Ereignisse ziehen sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Missionen.


In Killzone Mercenary seid ihr als Arran Danner unterwegs, der für Helghast und ICA in die Schlacht zieht.


Dass die Mission schief geht, ist einem waschechten Söldner natürlich egal, solange die Kohle stimmt. Die erhaltet ihr durch leises Ausschalten eurer Gegner, Kopfschüsse, das Sammeln bestimmter Informationen und natürlich durch geschaffte Missionen. Das Geld könnt ihr dann in neue Waffen, verbesserte Ausrüstung und spezielle Gadgets investieren. Das ist auch sinnvoll, denn oft gibt euch das Spiel die Wahl, wie ihr vorgeht. Mit brachialer Gewalt? Dann sind Schrotflinte, Brandgranaten und Raketenwerfer euer bester Freund. Oder lieber leise? Dann empfehlen die schallgedämpfte Pistolen und Maschinengewehre, Drohnen und heimliches ausschalten. Fakt ist: Ohne Blutvergießen geht es nicht. Ihr müsst eure Gegner ja schon alleine wegen der Kohle ausschalten. Zudem sieht das ganze so unfassbar gut aus, dass die Feuergefechte eine wahre Freude darstellen. Auch stellen sich uns die Helghast als äußerst schlau entgegen. Die Widersacher kreisen uns ein, flankieren uns und traktieren uns mit Granaten. Der Bildschirmtod ist also auch auf dem untersten Schwierigkeitsgrad allgegenwärtig.

Kurz und schmerzlos
Dass die Kampagne nur neun Missionen enthält, hört sich in der Tat wenig an. Und tatsächlich: Geübte Spieler können Killzone Mercenary in knapp sechs Stunden durchspielen. Das wäre etwas dürftig, wenn das alles wäre. Doch weit gefehlt: Bis man beispielsweise alle Extras in einem Level entdeckt hat vergeht einige Zeit. Außerdem könnt ihr die Einsätze mit neuen Zielen wiederholen, bekommt eine bestimmte Waffe vorgeschrieben oder müsst mit einem Zeitlimit im Nacken durch die Levels rennen – Adrenalin garantiert.


Grafisch muss sich Killzone Mercenary nicht vor dem großen Bruder verstecken.


Außerdem macht Killzone Mercenary unterwegs viel zu viel Spaß, als dass man es links liegen lassen könnte. Wenn man genug Kohle hat, kann man zusätzlich auf die VAN-Guard-System zugreifen. Das sind die erwähnten Drohnen, die eure Widersacher hinterrücks erstechen oder lähmen. Außerdem könnt ihr zielsuchende Raketen verballern und mit der entsprechenden VAN-Guard-Technik unsichtbar durch die Level huschen. Habt ihr die zu euch passende Ausrüstung gefunden, bietet euch Killzone Mercenary noch einen Mehrspielermodus, der dem Einzelspielererlebnis in nichts nachsteht. Hier könnt ihr eure Ausrüstungskonfiguration dann auch direkt nutzen und müsst sie nicht neu zusammenstellen. Auf sechs Karten könnt ihr euch bis zu acht Spielern die blauen Bohnen um die Ohren jagen. Dazu liefert Guerilla Games Cambridge eine beachtliche Anzahl an Spielmodi. Söldnerkrieg ähnelt etwa dem bekannten Deathmatch: Hier kämpft jeder gegen jeden, wer am Ende die meiste Kohle angehäuft hat, der gewinnt. Guerillakrieg ist am ehesten mit Team-Deathmatch vergleichbar. Hier gewinnt die Truppe, welche am Ende die meisten Punkte angesammelt hat. Teamplay ist dabei Trumpf, denn nur so könnt ihr eure Gegenspieler überrumpeln. Kriegszone ist ähnlich, allerdings müsst ihr hier bestimmte Aufgaben erfüllen.


Die Zwischensequenzen in Spielegrafik sind wirklich gelungen.


Wunderschön und eingängig
Grafisch ist Killzone Mercenary eine Wucht. Wie schon oft erwähnt, kann es der Shooter problemlos mit Vollpreistiteln für den großen Bruder, die PlayStation 3, aufnehmen. Euch erwarten tolle Lichteffekte, geniale Animationen, starke Effekte und scharfe Texturen – besser geht es einfach nicht. Das Spiel zeigt eindrucksvoll, wozu Sonys Handheld fähig ist. Bitte mehr davon. Auch die eingängige Steuerung gefällt. Die Buttons der Vita wurden wie bei einem handelsüblichen Gamepad belegt. Wer damit klar kommt, der kriegt auch mit Killzone Mercenary keine Probleme. Auch nutzen die Entwickler auf sinnvolle Art und Weise die berührungsempfindlichen Flächen der Konsole. Schleicht ihr euch an einen Gegner ran, könnt ihr ihn per Takedown eliminieren. Dafür wischt ihr mit dem Finger in eine auf dem Bildschirm vorgegebene Richtung – das klappt wunderbar und fühlt sich frisch an. Mit dem rückseitigen Touchpad setzt ihr zudem zum Sprint an. Auch Terminals hackt ihr mit dem Touchdisplay. Das geht ebenfalls sehr gut von der Hand und fügt sich gut in das Gesamtbild des Spiels ein. Und das ist bis auf wenige Fehltritte, wie etwa die kurze Spielzeit, sehr gut.

Entwickler Guerrilla Games Cambridge Studio

Verlag Sony Computer Entertainment

Killzone: Mercenary ist ein neuer, speziell für PlayStation Vita entwickelter, First-Person-Shooter in der Killzone-Serie und bedient sich der atemberaubenden Killzone 3-Engine. Das Spiel beginnt direkt nach dem Ende der ursprünglichen Killzone Reihe und lässt Sie viele Ereignisse der Killzone-Trilogie noch einmal erleben. Dabei schlüpfen Sie in die Haut des schroffen Söldners Arran Danner. Danner ist ein ehemaliger UCA-Soldat der kein Problem damit hat, sowohl die bezahlten Aufträge der ISA wie auch die der Helghast anzunehmen. Als eine vermeintliche Routine-Mission, in der ein Botschafter und seine Familie aus Pyrrhus ... [...]

Killzone Mercenary
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