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S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat Die Zone ruft wieder
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Mit S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat schickt euch GSC Gameworld abermals in die verstrahlte Zone rund um Tschernobyl. Nach der erste Teil, Shadow of Tchernobyl, zwar im Kern gut war, aufgrund vieler Bugs allerdings viele Spieler verärgerte konnte auch der zweite Ausflug nach Tschernobyl nicht positiv beeindrucken: Clear Sky wurde zum Wertungsdilemma. Mit Call of Pripyat soll nun alles besser werden. Wir haben dem Titel eine Chance gegeben - und waren positiv überrascht.

Der Supergau
Um den Hintergrund der Geschichte von Call of Prypiat kurz anzuschneiden, machen wir fix einen Exkurs in das Jahr 1986. Am 26. April diesen Jahres passierte in Tschernobyl nämlich ein Unglück, was viele als "Supergau" betiteln und welches die bis dato schlimmste Atomkatastrophe der Menschheit darstellte. Aufgrund einer Kernschmelze kam es zu Explosionen im Kernreaktor von Block 4 des Atomkraftwerks. Über weite Strecken kam es zu einem nuklearen Fallout; viele Menschen starben und/oder verloren ihre Heimat.


Die Zone ist abermals extrem atmosphärisch ausgefallen

In Call of Prypiat schlüpft ihr in die Rolle von Alexander Degtyarev, seines Zeichens Agent des russischen Geheimdienstes. Im Jahr 2012 jagen sogenannte Stalker diverse Artefakte, die einhergehend mit Anomalien, zwar gefährlich zu bekommen, aber dafür teuer zu verkaufen sind. Zur gleichen Zeit plant das ukrainische Militär mit Hubschraubern in den Zonenkern vorzustoßen. Fünf Hubschrauber starten, um das Gebiet zu erkunden. Es kommt, wie es kommen muss: keiner kehrt zurück. Euer Auftrag ist es nun, dem mysteriösen Vorfall auf die Schliche zu kommen - und die vermissten Hubschrauber zu finden. Dazu tarnt sich Alexander als Stalker. Die gefährliche und spannende Reise beginnt.

Grau blüht der Enzian
Jetzt könnt ihr endlich die Kontrolle über Alexander übernehmen und eure ersten Schritt in die verseuchte Zone unternehmen. Wer die beiden Vorgänger kennt, wird sich sofort heimisch fühlen. Ihr starten in einer Sumpfregion nahe der Geisterstadt Pripyat. Um die Spielewelt entsprechen bedrückend in Szene zu setzen, hat man auf knallbunte Farben verzichtet: alles ist in einem grau-braunem Ton gehalten. Die Umwelt wirkt sehr trist, fast wie ausgestorben. Das passt allerdings perfekt zum Setting und unterstreicht die tolle Atmosphäre von Call of Prypiat. Nach einigen Metern stoßen wir auf zwei Stalker. Nachdem wir unsere Waffe senken, um unsere friedlichen Absichten zu signalisieren, sind die Herren auch durchweg redefreudig. Ärgerlich ist der Fakt, dass die meisten Konversationen in öden Textblöcken von Statten gehen. Komplett vertont ist Call of Prypiat nicht - um einige Lesearbeit kommt ihr also nicht herum.


Nicht alle Stalker in Tschernobyl sind eure Freunde

Nach unserem Gespräch geben uns die beiden Stalker den Tipp, einem rostigen, auf Grund gelaufenen Boot einen Besuch abzustatten. Hier finden wir ein Lager der Stalker und werden fortan mit unseren ersten Aufträgen versorgt. Die Missionen machen bereits zu Beginn Lust auf mehr. Das liegt daran, dass GSC Gameworld die einzelnen Aufträge per Hand gestaltet hat - schlechte, zufallsgenerierte Quests gehören damit endgültig der Vergangenheit an. Während der Hauptakt nur langsam an Fahrt aufnimmt, haben es uns vor allen Dingen die liebevollen Nebenmissionen angetan. Unser erste Auftrag wusste beispielsweise, Action und Grusel gekonnt miteinander zu vermischen.

Entwickler GSC Gameworld

Verlag bitComposer Games

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat entführt PC-Spieler wieder in die Umgebung des 1986 geschmolzenen Atomreaktors Tschernobyl. Diese so genannte „Zone" ist ein hochgradig verseuchtes Gebiet, das vom Militär abgeriegelt wurde und nun von so genannten S.t.a.l.k.e.r.n, modernen Glücksrittern, auf der Suche nach einzigartigen Artefakten durchforstet wird. In der Rolle des als S.t.a.l.k.e.r. verkleideten Agenten Alexander Degtyarev muss der Spieler Nachforschungen über fünf Militärhubschrauber anstellen, die auf mysteriöse Weise verschwunden sind und sich dabei gegen die verschiedenen S.t.a.l.k.e.r.-Fraktionen ... [...]

S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat
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