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Dragon Age: Origins Ein unvergesslicher Trip
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BioWare ist wieder da! Nach Baldur's Gate, Star Wars: Knights of the Old Republic und dem hervorragenden Mass Effect steht mit Dragon Age: Origins der neuste Blockbuster der Rollenspielprofis im Handel. Wir verraten euch, ob sich der Ausflug nach Ferelden lohnt.

Willkommen in Ferelden
Bereits das fabelhafte Intro bringt und die Geschichte rund um das Königreich Ferelden näher. Vor langer Zeit wendeten die Grauen Wächter, ein Zusammenschluss von Magiern und Kriegern, die Armee der Dunklen Brut ab. Das ist lange her und die Welt befindet sich im Umbruch. Während der letzten 400 Jahre ist ein Bürgerkrieg ausgebrochen, in dem unter anderem vielen Mitglieder der Grauen Wächter durch hinterlistige Attentate das Leben ließen. Das nutzt die Dunkle Brut natürlich, um zum finalen Schlag auf Ferelden auszuholen - und ihr, einer der letzten Grauen Wächter, wollt die Dämonen natürlich daran hindern. In welche Rolle ihr dabei schlüpft, lässt euch das Spiel vollkommen offen. Zu Beginn formt ihr euren Charakter ganz nach euren Wünschen. Neben vorgefertigten Charakteren habt ihr Zugriff auf den umfangreichen Charaktereditor, der euch unterschiedliche Merkmale verändern lässt, etwa die Größe der Ohren oder die Breite des Nackens. Ob es sich dabei um einen Menschen, einen Zwerg oder einen Elfen handelt liegt ganz an euch. Zuletzt legt ihr den geschichtlichen Hintergrund eures Helden fest. Statt simplem Text wartet Dragon Age: Origins hier aber mit einem genialen Feature auf: die Vorgeschichte eures Helden stellt gleichzeitig die ersten Spielstunden dar. Zudem können diverse Situation und Erzählstränge abhängig von eurer Herkunft beeinflusst werden. Der Wiederspielwert von Dragon Age: Origins ist damit recht hoch.


Zu Beginn werdet ihr Teil der Grauen Wächter

Unser Charakter ist beispielsweise ein Mitglied der Dalish Elfen. Zu Beginn erforschen wir mit Hilfe eines Stammesbruders eine Höhle, in der sich neben diversen, schaurigen Kreaturen ein seltsamer Spiegel befindet. Durch eine Aneinanderreihung von unnatürlichen Zufällen stirbt unser Bruder und wir kommen mit den Grauen Wächtern in Verbindung. Zusammen mit dem König von Ferelden wollen wir die Dunkle Brut in einer epischen Schlacht ein für alle Mal aus Ferelden verbannen, nachdem wir in einer Prüfung bei den Grauen Wächtern aufgenommen wurden. Allerdings kommt alles anders als gedacht. Die "tolle" Taktik des Königs geht nicht auf und die dunklen Mächte überrollen Ferelden förmlich. Warum und weshalb, das führen wir an dieser Stelle nicht weiter aus. Sicher ist nur, dass viele Mitglieder der Grauen Wächter in dieser Schlacht gefallen sind. Zu allem Überfluss hat der Nachfolgekönig von Ferelden ein Kopfgeld auf die übrigen Wächter ausgesetzt, da er sie für das Versagen in der Schlacht verantwortlich macht.

Im Namen der Grauen Wächter
Von nun an macht ihr euch natürlich auf, um das Volk von Ferelden davon zu überzeugen, dass die Aussagen des neuen Königs nicht stimmen. Auf eurer Reise trefft ihr auf so manchen Charakter, der euch bei eurem Abenteuer hilfreich zur Seite stehen möchte. Ob Templer, Magier, Krieger oder Kampfhund - gerade im Kampf bringt das perfekte Zusammenspiel eurer Party enorme Vorteile. Ihr werdet stets von drei weiteren Recken begleitet, die ihr jederzeit in Kampfpausen beliebig austauschen könnt. Mit euren Mitstreiter an eurer Seite macht ihr euch dann auf, Ferelden endgültig vom Bösen zu befreien.


Die einzelnen Abschnitte Fereldens sind meistens sehr linear

Dragon Age. Origins geht dabei lineare Wege. Die meiste Zeit lauft ihr durch geradlinige Levels, wo ein Verlaufen nahezu unmöglich ist. Solltet ihr euch doch mal verlaufen, hilft eine übersichtliche Karte, um den Weg zum nächsten Ziel zu finden. Für Fans offener Spielwelten, wie man sie beispielsweise aus Risen kennt, dürfte dies ein kleiner Rückschlag sein. Der reine Missionsumfang fällt im Gegensatz zur Konkurrenz ebenfalls spärlich aus, weiß allerdings durch seine Abwechslung zu gefallen. Zudem haben selbst einige Nebenmissionen Einfluss auf der Verlauf der Geschichte. Doch die Linearität hat auch ihre Vorteile. BioWare hat Dragon Age: Origins erzähltechnisch so perfekt abgestimmt, dass man über die schlauchigen Levels hinwegsehen kann. Durch diverse Zwischensequenzen werden Rollenspieler Freudentränen weinen, denn nie zuvor wurde in einem Rollspiel so detailreich zu Werke gegangen. Durch typische Gespräche erfahrt ihr weitere Einzelheiten zur Geschichte, zu diversen Quests oder lauscht einfach absolutem Nonsens. Denn in Dragon Age: Origins hat (fast) jeder Charakter etwas zu sagen. Sei es der örtliche Templer, der euch die Information zusteckt, dass ihr hier nicht gerne gesehen seid. Oder der Anführer eines Elfenclans, der euch bittet, dem Stamm zu helfen. Mit diversen Antworten zeigt ihr natürlich eure Seite und beeinflusst maßgeblich den Verlauf der Handlung. Seid ihr eher die helfende Hand oder der grausame Einzelkämpfer, der nur seine alleinigen Ziele verfolgt - und im Notfall auch vor Gewalt nicht zurückweicht, um diese zu erreichen? Jede Handlung, die ihr in Dragon Age: Origins trefft, wird euch eventuell im späteren Spielverlauf positiv oder negativ die Konsequenzen aufzeigen. Das bringt dem Spiel eine ungeheure Dynamik ein - und lässt die Mitglieder eurer Party anders reagieren. Alistair, ehemaliger Templer und nun ein letzter Teil der Grauen Wächter ist zum Beispiels aufgrund seiner Vergangenheit sehr gläubig, während die Hexe Morrigan eine Abneigung gegen die Kirche hat. Gehen wir mit den Geistlichen beispielsweise einen Pakt ein, erfreut das Alistair - Morrigan lässt euch aber im Gegenzug Missgunst spüren. Anhand einer einfachen Anzeige erkennt ihr, wie bei bestimmten Charakteren die Sympathie steigt, während sie bei anderen sinkt. Aber Achtung: wird es diversen Mitgliedern zu bunt, könnten sie eure Party gar ganz verlassen.

Entwickler BioWare

Verlag Electronic Arts

In Dragon Age: Origins schlüpfen die Spieler in die Rolle eines Grauen Wächters, eines der letzten Angehörigen eines uralten Ordens, der über das Land wacht. Nun, wo das Böse droht, sämtliches Leben zu vernichten, ist es an den Spielern, das zerrüttete Land zu einen und den verderbten Drachen zu erschlagen, der als Erzdämon bekannt ist. Um den Frieden wiederherzustellen, müssen die Spieler auch unbarmherzige Entscheidungen treffen und bereit sein, sowohl ihre Freunde als auch geliebte Personen für das übergeordnete Wohl der Menschheit zu opfern. [...]

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