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BattleForge Kartenspiel + Computerspiel = Gutes Spiel?
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Wer kann sich nicht daran erinnern? Die Pokemon-Karten, die man früher sammelte, nur um auf dem Schulhof nahmhafte Exemplare zu tauschen. Sogenannte „Trading-Card-Games“ sind allerdings nicht erst seit Pokemon ein Trend: schon mit der altbekannten „Magic: The Gathering“-Serie fing die Sucht an – trotz einem nicht sehr leicht zu durchschauenden Regelwerk. Mit „BattleForge“ lässt das EA-Studio Phenomic aus Ingelheim nun die lustigen Kartenspiele auf eurem Monitor zum Leben erwachen. Ob dieses gewagte Experiment gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Review.

 

Ich bin der König
Wir erwähnten bereits, dass die Trading-Card-Spiele nicht gerade durch ein einfach zu erlernendes Regelwerk punkten. Und ja, auch „BattleForge“ hat eine extrem hohe Lernkurve – trotz des umfangreichen Tutorials. Bereits zu Beginn des Spiels gibt es knapp 160 Karten auf den Latz, die fortan eure Einheiten und Zauber darstellen. Das ist ein ungeheuerlicher Umfang – hier kann man Phenomic nur Tribut zollen. Im weiteren Spielverlauf kommen zudem noch knapp 40 Karten zu eurem Deck hinzu. Das macht insgesamt 200 Karten – also 200 Einheiten, Zauber oder Gebäude. Super! Die Karten werden allesamt nach ihren Eigenschaften, nämlich Feuer, Schatten, Eis und Natur, aufgeteilt.

 


Nach einer gewissen Lernkurve folgt ein wahres Effektfeuerwerk

 

Wir erinnern uns abermals an früher: zum Tauschen brauchte man neue Karten. Das ist auch bei „BattleForge“ der Fall. In Zukunft möchte Publisher EA DLC in Form von sogenannten „BoosterPacks“ veröffentlichen. Für knapp 20 Euro erhaltet ihr dann neue Karten – „BattleForge“ steht für den Vollpreis im Laden. Ob sich der Kauf der BoosterPacks lohnt oder ob es sich hierbei um Abzocke handelt? Das liegt alleine daran, wie ihr darüber denkt. Schlachten könnt ihr auch mit den vorhandenen Karten schlagen. Allerdings könnten PvP-Gefechte (Player versus Player; Spieler gegen Spieler) dadurch recht fordernd werden.

 

Bevor ihr das Schlachtfeld betreten dürft, müsst ihr euch och ein Deck zusammenstellen. Das Deck kann 16 Karten umfassen – besonders cool: ihr könnt die vorhandenen Fraktionen vermischen, wie ihr es wollt. So entstehen absolut einzigartige Armeen. Nachteil: gerade Anfangs kennt ihr die verschiedenen Karten noch nicht. Der Antritt auf dem Schlachtfeld ist also oftmals noch eine „Trial and Error“-Sache. „Ist mein Deck stark genug, um der gegnerischen Armee Herr zu werden?“ – solche Fragen müsst ihr durch ausprobieren beantworten.

 

Pik-As
„BattleForge“ verzichtet auf jegliche Art von Basisbau. Wenn ihr also eure Einheiten auf dem Schlachtfeld platzieren wollt, wählt ihr dazu nur die Karte an und platziert eure Schützlinge per Mausklick. Die Einheiten müsst allerdings in der nähe eurer Armee beziehungsweise von Gebäuden abgesetzt werden. So ist es also nicht möglich, wahllos Schützlinge auf der Karte zu verteilen. Auf das Ressourcenmanagement, wie es aus Strategiespielen bekannt ist, kann aber auch „BattleForge“ nicht ganz verzichten. Euer Ziel ist es also, Energie durch kleine Generatoren einzunehmen. Um eure Spezialkarten ins Spiel zu werfen, müsst ihr zudem Monumente – die wieder nach den Eigenschaften Feuer, Schatten, Eis und Natur aufgeteilt sind – einnehmen.

 

Auf dem Schlachtfeld angekommen, lässt euch „BattleForge“ fortan keine Minute ruhig atmen. Grund dafür ist das riesige Effektfeuerwerk, was der Titel von der ersten bis zur letzten Sekunde abbrennt. Hier fliegen Bogenschützen vom Angriff meines mächtigen Juggernaut durch die Luft, da wirkt der Zauber meines Magiers – immer effektvoll in Szene gesetzt. Grafisch weiß „BattleForge“ also zu gefallen, ein paar unscharfe Texturen lassen wie außen vor. Untermalt werden die tollen Schlachten von einem furiosen Soundtrack.

 


Unser Juggernaut kennt keine Gnade!

 

Auch das Balancing der Einheiten ist hervorragend gelungen – selbst kleinste Krieger haben Chancen gegen große Monster. Die passende Spezialfähigkeit natürlich vorausgesetzt. Trotzdem müsst ihr anfangs eine gewisse Lernkurve meistern, um „BattleForge“ voll und ganz zu verstehen. Denn wie schon das Kartenspiel besitzt auch die virtuelle Kartenrunde ihren gewissen Schwierigkeitsgrad. Wer es allerdings dann drauf hat, wird mit „BattleForge“ definitiv einen Haufen Spaß haben.

 

Gesellige Runde
Habt ihr den sehr spaßigen, aber auch sehr kurzen Einzelspielermodus erfolgreich bestritten, wartet „BattleForge“ mit dem wahren Kern des Spiels auf euch: den Mehrspielermodus. Hier habt ihr die Wahl zwischen zwei Modi: Deathmatch und KoOp. Im Deathmatchmodus habt ihr die Wahl zwischen 12 Karten, auf denen ihr eure Gefechte austragen werdet. Nicht unbedingt viel, aber wir sind uns ziemlich sicher, das Phenmomic hier nachliefern wird. Dank einer einfachen Onlinerangliste spielt ihr hier auch nur gegen Spieler, die genau so gut sind wie ihr. Ein „Muss“ dafür ist allerdings, dass ihr zum Spielen von „BattleForge“ immer online sein müsst – selbst wenn es sich um den Einzelspielermodus handelt.

 


Grafisch ist "BattleFurge" durchaus gelungen

 

Im KoOp-Modus könnt ihr mit zwei beziehungsweise vier Spielern die gebotenen Karten meistern. Diese sind allesamt gut gestaltet: egal, ob ihr bestimmte Punkte der Karte verteidigt oder Herrschaaren von Gegnern plättet: im Mehrspielermodus rockt „BattleForge“ das Haus.

Entwickler EA Phenomic

Verlag Electronic Arts

In Battleforgre erwarten den Spieler erwarten Mehrspieler-Schlachten in einem neuen Fantasy-Universum. Die Armeen werden durch Sammelkarten aufgebaut, die man online gewinnen, tauschen und kaufen kann.   Wenn man als Sterblicher in eine epische Schlacht zwischen wahnsinnigen Göttern und uralten Giganten gerät, ist Zusammenhalt die einzige Möglichkeit zu überleben. Mittels der Kräfte von Feuer, Eis, Natur und Schatten wird eine mysteriöse Schmiede betrieben, die Legenden zum Leben erweckt. Sie ist die einzige Chance um Armeen zu erschaffen, die mächtig genug sind, in dieser unmöglichen Situation zu bestehen. Es ist an ... [...]

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