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SOCOM: Confrontation Kein Einzelspielermodus, kein Training - Multiplayer pur!
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Die SOCOM- Reihe steht seit dem ersten Ableger für realistische Kampfszenarien in der Gegenwart  und erfreut sich einer stetig wachsenden Fangemeinde. Nun erscheint mit SOCOM: Confrontation der erste Playstation 3 Titel auf Blu-Ray und als Downloadversion über das Playstation Network. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.
Während man in Übersee bereits seit vier Monaten in die Schlacht zieht, dafür allerdings mehrere Patches und Bugs miterlebt hat, dürfen nun endlich auch wir Europäer daran teilhaben. Die Wartezeit hat allerdings Vor- und Nachteile. Zum einen hat man die Aufregung um schwerwiegende Bugs, Verbindungsabbrüche und sonstige Ungereimtheiten nur am Rande mit erlebt – die aktuellste Version läuft nämlich anstandslos stabil – doch auf der anderen Seite fehlt uns nun vier Monate Einstieg um uns gegen die mittlerweile trainierten Spieler abzuhärten. Die Einsteigerfreundlichkeit von SOCOM ist nämlich unterste Kanone, doch dazu kommen wir später.

Vor dem Spiel ist nach dem Spiel

Nach dem Einlegen der Disc werdet Ihr dazu aufgefordert die Spieldaten zu installieren, wer dachte dass er mit dem Kauf im Handel einen Teil des wertvollen Festplattenspeichers spart wird nun eines Besseren belehrt. Das Spiel benötigt circa 2 GB Speicherplatz.
Zu Beginn wird man aufgefordert seinen persönlichen Soldaten  zu erstellen. Die Auswahl zu mehr Individualität ist im Vergleich zu anderen Programmen recht groß. Neben mehreren Gesichtern, der passenden Tarnung und Ausrüstung könnt Ihr sogar selbst Farbe und Tarnmuster bestimmen. Die Auswahl an Kopfbedeckungen, sei es nun ein Hut oder Helm, ist ebenfalls ordentlich ausgefallen.
Die erste richtige Hürde für Einsteiger ist die Wahl der richtigen Waffe. Da das Spiel weder Tutorial noch Training bietet, ist man mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten für die diversen Waffen schnell überfragt. Brauche ich ein Punktvisier, ist ein Zielfernrohr sinnvoll oder greife ich lieber zum Raketenwerfer? Ja, ich fühlte mich teilweise wirklich ein wenig überfordert – doch dank mehrerer Speicherplätze kann man problemlos mehrere Ausrüstungen zusammenbasteln und bei Bedarf wechseln.
Zu sagen, dass der Multiplayermodus das Hauptmerkmal von SOCOM: Confrontation ist, wäre eine starke Untertreibung. Es gibt wirklich keine Möglichkeit den Titel ohne eine Verbindung zum Playstation Network zu spielen!


32 Spieler gleichzeitig auf einem Schlachtfeld - das rockt!


Deshalb sind die Special Forces so cool… Wir haben die besten Taschenlampen!

Die gebotenen Multiplayermodi dürftet Ihr aus den Vorgängern oder anderen Spielen bereits kennen. Für Einsteiger dürfte vor allem der klassische Team Deathmatch Modus interessant sein um die relativ komplexe Steuerung und die Umgebungen näher kennenzulernen. Einige Stunden und unzählige Bildschirmtode später, könnt Ihr euch an die weiteren Spielmodi wagen. Da wäre zum Beispiel der VIP- Modus, hier müsst Ihr ein bestimmtes Teammitglied vor euren Gegnern beschützen. Im Zerstörungsmodus, der vielen aus Counter Strike bestens bekannt sein sollte, hat ein Team die Aufgabe eine Bombe zu platzieren während das andere Team sie davon abhalten muss bzw. das Ding rechtzeitig entschärfen muss.
Zugegeben, hier wird absolut nichts Neues geboten, doch die Details offenbaren sich erst nach mehreren Runden Spielzeit. So könnt Ihr die Umgebungen teilweise zerstören um Wege zu blockieren oder müsst eure Tarnkleidung an den Tag-und-Nacht Wechsel anpassen.


Die insgesamt sieben Karten strotzen nur so vor Details


Nach einiger Zeit hat man dann gewisse taktische Kniffe raus, die eine gute Ortskenntnis voraussetzen. Ein Beispiel ist der Häuserkampf, wo man sich langsam fortbewegen sollte. Hier kann man ruhig eine schwere Ausrüstung verwenden während man auf offenem Gelände ohne leichte Ausrüstung zur lebenden Zielscheibe wird.
Wer ein Bluetooth Headset sein eigen nennt, kann über den integrierten Voicechat mit seinen Teamkameraden kommunizieren. Selbst bei intensivem Gequatsche sind uns keine nennenswerten Ruckler oder Lags aufgefallen. Wer auf die vorgefertigten Sprachsamples zurückgreifen möchte, weil er zum Beispiel kein Headset besitzt, kann seine Anweisungen über ein intuitives Befehlsmenü weitergeben. Das Ganze funktioniert reibungslos, so sollte es auch sein denn Absprache und Kommunikation ist einer der wichtigsten Punkte in SOCOM.
Erweitert wird die Verwaltung über die offizielle Webseite „SOCOM.com“.  Hier hat man die Möglichkeit, sein Team unabhängig vom PlayStation 3-System online zu verwalten. Zudem verspricht Sony dass man im PlayStation Network in regelmäßigen Abständen Downloads von neuen Spezialeinheiten, Waffen und Karten, veröffentlicht Statistiken, Hilfsmittel zur Clan-Verwaltung und vieles mehr finden wird.

Scharfschützen arbeiten niemals alleine

Der Wettkampf ist eine weitere wesentliche Funktion bei SOCOM: Confrontation. Man kann aus einer Vielzahl voreingestellter Turniere auswählen, die auf den eigenen Terminplan abgestimmt sind. Die Turniere werden dann zu festen Zeiten unter der Woche oder am Wochenende ausgetragen und sind nach regionalen und globalen Gesichtspunkten aufgeteilt.
Grafisch liegt der Titel deutlich hinter den aktuellen Grafikreferenzen, wie beispielsweise Killzone 2. Die Umgebung weiß durch viel Liebe zum Detail zu gefallen, die Texturen sind aber leider nur mittelmäßig. Das Setting ist eindeutig im Nahen Osten angelehnt, dementsprechend hell sind die Umgebungen bei Tageslicht. Nette Details wie Vögel, staubige Windstöße und gut eingesetzte Schatten retten den Titel eindeutig vor der optischen Versenkung.


Matschige Texturen findet man in SOCOM an jeder Ecke


Insgesamt bietet das Spiel (derzeit) sieben Karten, wobei drei Karten – nämlich Crossroads, Desert Glory  und Frostfire – überarbeitete Versionen aus den Vorgängern darstellen. Wir sind gespannt ob die Entwickler ihr Wort halten und weitere Karten zum Download anbieten.
Die Soundkulisse von SOCOM: Confrontation ist atemberaubend gut gelungen. Bei einer Explosion wummst es erschreckend realistisch im Wohnzimmer, die sauberen Waffengeräusche und die Sprachausgabe der Kameraden verstärkt die akustische Atmosphäre.

Entwickler Sony Computer Entertainment

Verlag Sony Computer Entertainment

Mit SOCOM: Confrontation erscheint die preisgekrönte SOCOM-Reihe erstmals für PlayStation 3 (PS3). SOCOM: Confrontation legt den Fokus ausschließlich auf das Online-Spiel und präsentiert mit Unterstützung des PlayStation Network realistische Kampfszenarien der Gegenwart. Durch seine authentische und detailgetreue Umsetzung hat es die SOCOM-Reihe in Spielerkreisen bereits zum Kultstatus gebracht. SOCOM: Confrontation gibt dem Spieler die Möglichkeit, nach eigenen Vorstellungen mit anderen Spielern in Verbindung zu treten, Teams zu bilden und in Schlachten mit bis zu 32 Teilnehmern auf großen Spielerturnieren anzutreten. Die ... [...]

SOCOM: Confrontation
Kein Einzelspielermodus, kein Training - ...
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