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MXGP Pro Aus dem Schlamm erhoben
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Der vierte Teil der MXGP-Reihe bricht mit der Nummerierung und steigt direkt vielversprechend mit dem Zusatz "Pro" ins Rennen ein. Mit neuer Engine geht es in eine neue Runde. Ob mehr hinter dem "Pro" steckt, oder ob die MXGP-Reihe nur den Fehltritt des dritten Teils kaschieren möchte, erfahrt ihr in unserem Review.

Pro, wieso?
Grundlegende Änderungen am Gameplay gibt es keine, mit einer Ausnahme: Ihr startet nicht in einer Werkhalle und checkt am sporadischen Board eure Social Media Aktivitäten, sondern dürft euch abseits der Rennen auf einem großflächigen Waldstück austoben. Hier gibt es verschiedenste Eindrücke von Strecken zu erleben, in denen ihr Kurvenverhalten, Sprünge, Beschleunigung und andere wichtige Aspekte für ein erfolgreiches Rennen üben und verbessern könnt. Gut vorbereitet dürft ihr euch dann in die Turnierfahrten stürzen. Dabei legt MXGP Pro wieder sehr viel Wert auf die im vorherigen Teil vernachlässigte Fahrphysik. Gelenkt wird wieder auf zwei Arten: mit dem Lenker und mit dem Körper. Besonders im Flug ist es wichtig, ein ausbalnciertes Steuern zu erreichen, damit die Landung euch den optimalen Schwung erhält. Auch die Bremsen möchten zärtlih geführt werden. Voll in die Eisen gehen bringt euch definitiv nicht ans Ziel, vielmehr ist es wichtig, die eigene Geschwindigkeit immer im Auge zu behalten.


Vorsicht bei den Pfützen, tatsächlich ist der Grip in den nassen Kuhlen deutlich schwächer


Das macht die Rennen von MXGP Pro auch egal auf welcher Stufe zu einer anspruchsvollen Herausforderung und nicht zu einem einfachen Brettern über die Schlammpiste. Wem der Anspruch an die Physik noch nicht reicht, der darf sich zudem auch noch die volle Rennlänge eines Wochenedes geben. Mit Streckentraining, Qualifying und zwei Entscheidungsrennen. Diese in voller Länge nehmen dann ungefähr eine Stunde in Anspruch, in der ihr nonstop aufmerksam sein müsst. Hier sei aber eine Warnung ausgesprochen: diese Renngestaltung ist eher etwas für Hardcore-Fans, wenn ihr Lust auf ein schlammiges Wettrennen habt, solltet ihr das ausreichend lange Rundenminimum wählen, da die Motocross-Rennen allgemein wenig dynamisch sind, bedenkt man das häufige Bremsen und die Sprünge. 


Bei der freien Fahrt erkundet ihr ein weitläufiges Waldstück mit vielen verschiedenen Untergründen


Meine Karriere gehört mir!
Bisher war die Interaktion abseits der Rennen mit Ausnahme vom Verbessern eures Bikes eher undurchsichtig und zweitrangig. Jetzt ist das Social Media Feature deutlich schlanker und verständlicher gehalten und die Auswirkungen sind nachvollziehbar. Nach einem Rennen bekommt ihr einige Tweets eurer Kontrahenten angezeigt und könnt auf diese mit positiven oder negativen Reaktionen antworten, diese wirken sich auf das Verhältnis zum anderen Fahrer und somit auf euren Ruf bei Gegnern und Fans aus, eure Beliebtheit beeinflusst wiederum künftige Sponsorenverträge.


Endlich wieder normal lange Arme!


Hochauflösender Supermatsch
Ebenfalls ausgebügelt wurde der Grafik-Fehlschlag aus MXGP 3. Eine anatomisch korrekte Darstellung von lenkenden Armen in den First Person Perspektiven gehört nun ebenso dazu, wie detailreiche Motorrad-Modelle, Fahrer und umfangreich gestaltete Strecken. Außerdem wurde auch am Wetter stabil geschraubt. Ob glänzend nasse Matschpisten, oder staubtrockene Wüste, jeder Untergrund verhält sich nicht nur physikalisch anders, sondern bietet andere Abnutzungserscheinungen und andere Herausforderungen für die Waschmaschinen und Handwäschen von Fahrer und Motorrad. Auch hier eignet sich der freie Fahrt Modus dazu, um den facettenreichen Umfang der darstellbaren Eindrücke zu erahnen. Mit einer Wetteroption könnt ihr euch hier mit jedem Wetter vertraut machen, die unterschiedlichen Streckenbereiche sorgen zudem für erste Eindrücke. Doch halten die einzelnen Pisten auf der ganzen Welt noch viel mehr für euch bereit. Einziges Manko: wahrscheinlich um Rechenkapazität zu sparen, werden eure Gegner in bestimmten Winkeln transparent dargestellt, für den integrierten Kameramodus, der die Rennaction wunderbar in Szene setzen kann, ist dies eher ein Nachteil, da auch in diesem Modus die Gegner transparent bleiben. 


Diesmal regnet es auch nicht wie im Trickfilm


Trotzdem streckenweise holprig
Doch ist in MXGP Pro nicht jedes Manko der Vorgänger behoben. Weiterhin sitzen eure Gegner weitaus sicherer im Sattel als ihr selbst, was bei harschen Kollisionen schon frustrieren kann, wenn eure Gegner oder sogar ganze Gruppen von Gegnern unbeirrt weiterfahren und nur ihr euch im Dreck wälzen müsst. Das wirkt auch unrealistisch und gibt dem Spiel damit eine weniger angenehme Eigenschaft mit. Rennen ohne zurückzuspulen haben wir trotz souveräner Fahrt nicht meistern können. 

Entwickler Milestone

Verlag Bandai Namco

Begib dich wieder auf die Piste im offiziellen MXGP Videospiel. Erlebe Motocross wie ein Profi. Du kannst dein Motorrad wie ein echter Mechaniker einstellen und zeigen, was du über Federung, Bremsen und Throttle Mapping weißt. Dank herausfordernder KI-Gegner, die sich wie echte Rennfahrer verhalten, fühlst du dich wie in einem echten Rennen. Die Physik wurde komplett überarbeitet und die realistischen Bewegungen von Fahrern und Motorrädern sorgen für ein noch authentischeres Spielerlebnis. Teste deine Fähigkeiten und meistere 30 verschiedenen Herausforderungen. Ein spezieller Spiel-Modus gibt dir die Chance, dich Schritt ... [...]

MXGP Pro
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