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Expeditions: Viking Vikings meets Tabletop
Seite 1 \\ Äxte, Götter, Bärte, Met und Wikingerhelden
Auch ohne viele Fantasywesen und mystische Waffen in den Kampf ziehen und Spaß haben im Namen Odins. Wir haben für euch die Beta Version von Expeditions: Viking getestet und haben das Spiel für euch genau unter die Lupe genommen. Was wir von dem Spiel halten und was es kann, könnt ihr in unserem Review nachlesen.

Die Götter sind gegen uns, Zeit für die Axt
Am Anfang der Geschichte findet Ihr euch in einer Jarlshalle vor, um den Tod eures Vaters zu feiern. Dabei werden euch bereits die ersten Steine in den Weg gelegt.Von Familienangehörigen die nach dem Titel des Jarls lechtzen bis hin zu anderen Clans die Ihr Land erweitern wollen. Alle wollen euch was Böses oder machen gute Miene zum bösen Spiel. Ab dann heißt es für euch einen Weg einzuschlagen, den ihr komplett selbst bestimmen könnt - anhand von Aktionen und Konversationen mit euren Untertanen, Feinden und auch Freunden.


Zu Beginn erstellt ihr euch euren persönlichen Charakter


Tabletop Charkter mit viel Taktik
Expeditions: Viking ist nicht das klassische Fantasy Setting wie ihr es vielleicht erwarten würdet. Es gibt keine magischen Wesen, keine Orks oder Drachen. Auch keine Götter oder Valkyrien und ebenfalls keinerlei "spezielle" Fähigkeiten oder Zauber die ihr mit eurem Charakter nutzen könnt. Das Spiel führt euch in die Wikingerzeit im Frühmittelalter und legt euch die Welt der echten und wahrscheinlich auch annähernd historisch korrekten Wikingern zu Füßen in der ihr euch austoben könnt. Das Gameplay erinnert stark an die Baldurs Gate Reihe. Die Dialogboxen sind teilweise etwas ungünstig platziert. Die durchaus wichtigen und lesenswerten Inhalte gehen hierdurch aber gerne auch mal unter. Hier gilt es, selbst aufmerksam zu sein, sofern entwicklungsseitig nicht noch einmal nachgebessert wird.


Neben der Kampfaction sind Dialoge ein wichtiger Bestandteil des Spiels


Durch die Dialoge habt ihr die Möglichkeit euren Charakter und auch die Story auf die ein oder andere Art zu beeinflussen. Entweder ihr seid der harte und niemals nachgiebige Wikinger und wählt "böse" Interaktionen und verliert dadurch dann die Möglichkeit euch mit den Personen zu versöhnen. Aber dann habt ihr sie dann auch ein für alle Mal von der Bildfläche verbannt. Oder ihr fahrt einen Kuschelkurs und müsst eventuell im weiteren Verlauf des Spieles nochmal eure einst getroffene Entscheidung überdenken und diese eventuell auch bereuen. Ihr könnt euch also in Expeditions: Viking einen eigenen Weg erkämpfen und einen ganz individuellen Charakter formen. Bevor das Spiel richtig beginnt habt ihr auch die Möglichkeit euren Charakter zu erschaffen, viele Optionen gibt es hier leider nicht, aber ausreichende um einen kernigen Wikinger zu erschaffen. Beim Kampf geht es euch schon recht früh an den Kragen. Es ist keine Seltenheit, dass ihr völlig in der Unterzahl kämpfen müsst. Daher bleibt euch nichts anderes übrig als eure Charaktere direkt von Anfang an ordentlich zu skillen, Waffenskills und Fernwaffenskills zu verbessern und eventuell auch Heiler Skills zu setten. Ihr solltet auch immer sehr strategisch an die Kämpfe ran gehen und die Gegner von vorne herein am Vorrücken hindern oder sie eben auf genügend Distanz halten, was nicht immer sonderlich einfach ist wie sich herrausgestellt hat. In jedem Falle machen die Kämpfe eine Menge Spaß und fesseln. Was wäre ein Rollenspiel ohne entsprechende Loot Möglichkeiten. Jeder von euch getötete Gegner kann Loot enthalten. Ihr könnt allerdings auch durch die Wälder und an den Stränden entlang laufen und Fässer, Kisten, Säcke und ähnliches plündern.


Das Kampffeld ist in Waben eingeteilt


Solide Grafik mit Verbesserungspotenzial
Die Grafik ist für diese Art von Game grundsolide. Die Charaktere und die Umgebung sind gut gemacht wenn auch manchmal etwas tiefe fehlt, leider wirken einige Figuren die im Laufe des Spieles auftauchen etwas steif und kaum grafisch ausgereift. In Punkto Grafik sollte man hier also kein Wunderwerk erwarten. Ist aber auch nebensache, denn das Spiel und die Story fesseln einen auch ohne Top Grafik schon genug.

Unser Eindruck: Gut
Wer ein solides Spiel sucht und sich gerne mit dem Thema Wikinger befasst kann mit Expeditions Viking nicht viel verkehrt machen. Sollte man jedoch ein grafisches und storytechnisches Meisterwerk erwarten wird mal zumindest Stand Beta Test eher auf dem Boden der Tatsachen bleiben müssen. Das Spiel macht eine Menge Spaß, allerdings muss man auch einiges an Zeit mitbringen da es doch an manchen Passagen, besonders in Dialogen durchaus langatmig werden kann. Wir sind schon gespannt was das Game noch alles für Abenteuer für uns auf Lager haben wird, wir hoffen da doch sehr auf eine Story ähnlich der großen Heldentaten von Ragnar Lodbrok. Denn ansonsten könnte die Langzeitmotivation für dieses Spiel etwas sinken mit der Zeit. In dem Sinne, auf in den Kampf und werdet Teil einer ganz individuellen Heldengeschichte im frühen Mittelalter.

Expeditions: Viking wird am 28. Februar erscheinen und bis dahin wird auch mit Sicherheit noch einiges am Spiel getan. Wer damals ein Fan von Expeditions: Conquistador war, was über die spanische Eroberung von Südamerika handelt, wird auch mit diesem Spiel seine Freude haben. 

Entwickler Logic Artists

Verlag EuroVideo

Expeditions: Viking führt die Spieler mitten in die Wikingerzeit des Frühmittelalters und lässt sie dafür sorgen, dass ihre Namen in die Geschichte eingehen. Händler oder Tyrann? Der Spieler entscheidet selbst. Im zweiten Teil der Expeditions-Reihe übernimmt der Spieler die Rolle eines frischgebackenen Clanführers, der 700 nach Christi Geburt neue Ländereien entdeckt, Plünderüberfalle auf Klöster und Dörfer startet, Handelsrouten errichtet, politische Allianzen schmiedet oder Krieg gegen andere Völker und Stämme führt. [...]

Expeditions: Viking
Vikings meets Tabletop
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