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Worlds of Warships Schlachtenlärm auf rauer See
Seite 1 \\ Die schwimmende Festung
Mit World of Warhships schickt Wargaming nach Panzern und Flugzeugen nun auch Schlachtschiffe ins Gefecht. Wir haben uns auf die raue See gewagt und berichten von der Closed Beta-Front.

Schwimmende Sardinenbüchse
Wer World of Tanks oder World of Warplanes gespielt hat, der muss fortan umdenken. In World of Warships übernehmt ihr die Brücke von Kreuzern, Zerstörern und Flugzeugträgern auf hoher See und die Gefechte werden über kilometerweite Reichweiten geführt. Auch die Steuerung ist anders: Während wir uns mit einem Panzer auf der eigenen Achse drehen können, ist das an Bord eines Schlachtschiffes nicht ganz so einfach möglich. Zwar habt ihr es auch bei World of Warships nicht mit einer ausgewachsenen Simulation zu tun, doch das Spiel ist weitaus behäbiger als die anderen Ableger der Reihe.


Mit großen Schlachtschiffen liefern wir uns spannende Gefechte auf hoher See.


Bevor wir uns in die Schlacht stürzen müssen wir uns für ein passendes Schiff entscheiden. In der uns zur Verfügung stehenden Closed Beta stehen Zerstörer, Schlachtschiffe, Kreuzer und sogar Flugzeugträger der Japaner und Amerikaner zur Verfügung – an Bord der Bismarck dürfen wir also noch nicht auf Beutezug gehen. Im Spiel müssen wir – je nach gewähltem Schiff – unterschiedliche Aufgaben bewältigen, um unser Team zum Sieg zu führen. Mit den Zerstörern wagen wir uns etwa sehr nah an die feindlichen Schiffe heran, um sie mit Torpedos zu beharken, während wir von unseren Kreuzern unterstützt werden. Die Schlachtschiffe sorgen mit massiven Breitseiten über mehrere Kilometer für Schaden und mit dem Flugzeugträger schicken wir Torpedo- und Jagdflugzeuge auf die Reise, sind im direkten Duell – etwa gegen einen Zerstörer – aber chancenlos unterlegen.

Ein Panzer auf hoher See
Wie Anfangs erwähnt, ist World of Warships keine Simulation. Die Schiffe bewegen sich zwar träge, das stört das allgemeine Balancing aber nicht. Wer will, kann sogar einen komfortablen und funktionierenden Autopiloten einschalten. Auch die Steuerung der Geschütze geht nach kurzer Einarbeitungszeit gut von der Hand. Hier müssen wir uns nur daran gewöhnen, ordentlich vorzuhalten, denn sonst landen unsere Geschosse nur im kühlen Nass. Das gilt natürlich ebenso für die eher langsamen Torpedos – die bei einem Treffer aber auch enormen Schaden anrichten. Um die Flak-Geschütze an Bord müssen wir uns übrigens nicht kümmern. Die machen selbstständig das, was sie sollen: Uns feindliche Flugzeuge vom Leib halten.


Grafisch kann sich World of Warships durchaus sehen lassen.


Besonders gefallen hat es uns, einen waschechten Flugzeuträger zu steuern. Hier begeben wir uns nur indirekt in das Gefecht, denn wenn die Runde startet suchen wir uns erstmal einen möglichst geschützten Platz, um unsere Flieger auf den Weg zu schicken. Denn: Einmal Feuer an Bord, können die nicht mehr landen – deshalb sollten wir uns so lang wie möglich aus einer direkten Konfrontation raushalten. Die Flugzeuge steuern wir aus der Vogelperspektive und können damit feindliche Schiffe angreifen oder unseren Teamkameraden Geleitschutz geben. Das eröffnet ein komplett neues Spielgefühl und bleibt bis zur letzten Sekunde spannend.


Mit einem Flugzeugträger schicken wir Kampfflugzeuge in die Schlacht.


Grafisch macht die Closed Beta von World of Warships bereits einen sehr guten Eindruck. Besonders das realistische Wasser, die sehr guten Effekte (es ist eine Augenweide, wenn wir gegnerische Schiffe mit einem Volltreffer versenken) und die detailverliebten Karten wissen zu gefallen. Es bleibt abzuwarten, inwiefern das als Free-to-Play-Titel geplante Spiel am Ende überzeugt – der bis hier hin gewonnen Eindruck ist allerdings sehr gut.

Unser Eindruck: Sehr gut
World of Warships macht auch im Closed Beta-Stadium schon einen sehr guten Eindruck. Die Klassen sind leicht zu erlernen, die Spielerfahrung aber schwer zu meistern. Auch mit richtigen dicken Kähnen seid ihr übrigens nicht der König auf dem Schlachtfeld, denn die beste Taktik siegt. Einmal eingekesselt hält auch die beste Panzerung andauerndem Beschuss nicht stand. Kurz: Wer World of Tanks mochte, der sollte auch World of Warships unbedingt im Auge behalten.
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