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First-Look: Section 8 Spacemarines mit Dachschaden
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Kommt euch folgendes Szenario bekannt vor? Wir befinden uns viele Jahre in der Zukunft. Die Menschheit wird von einer bösen Macht bedroht und ihr seid Teil einer Truppe von muskelbepackten, vor Testosteron nur so triefenden, hoch technisierten Spezialeinheit, die in den Kampf geschickt wird, um mit ihren Laserpistolen und anderen Waffen aus ihrem alles andere als spärlichem Arsenal den Feind zurück zu schlagen.

 


Dicke Wummen, schwere Rüstungen und Explosionen überall!

 

Den meisten von euch wird wohl mindestens ein Spiel eingefallen sein, dass auf diese Beschreibung passt und tatsächlich ist der Markt absolut gesättigt mit solchen Spielen. Nun kommt also Section 8 vorbei, ein Spiel, das sich wieder einmal diesem Szenario bedient. Wir haben für euch einen ersten Blick auf das Spiel geworfen und erzählen euch, ob es das Spiel tatsächlich schafft aus der Masse hervorzustechen und ob ihr das Spiel bis zum Release im September dieses Jahres weiter im Auge behalten solltet.

 

Geistig eingeschränkt leistungsfähig

Gerade hierzulande wird der Name „Section 8“ nur sehr wenigen ein Begriff sein. Section 8 war gerade zu Zeiten des zweiten Weltkriegs und danach eine Bezeichnung für US-Soldaten, die aufgrund ihres Geisteszustands nicht mehr in der Lage waren am Kriegsdienst teilzunehmen. Und auf genau diesen Geisteszustand spielt der Titel mit seinem Namen an, denn der Militärtrupp, über den ihr die Kontrolle übernehmt, wird aufgrund der geistigen Instabilität ihrer Mitglieder eigentlich nur für Einsätze verwendet, an die sich sonst keiner herantraut. Und auf einer solchen Mission befindet ihr euch im Spiel: Es geht darum eine Rebellion abtrünniger Menschen, die sich selbst unter dem Namen „Arm des Orion“ zusammenfassen zurück zu schlagen.

 


Keine Rücksicht auf Verluste?

 

Doch genug zur Story, kommen wir zum Spiel an sich. Und hier verspricht Section 8 einige sehr interessante Neuerungen. Passend zum Setting ist Section 8 ein futuristisch angehauchter Egoshooter mit einer gehörigen Prise Strategie und einem starkem Fokus auf dem Mehrspielermodus. Natürlich sind alle altbekannten Waffen von Pistole, über Maschinengewehr, Raketenwerfer und Snipergewehr mit dabei, doch solltet ihr eure Aufmerksamkeit im Spiel nicht nur auf die Waffen, sondern vor allem auch auf eure Rüstung lenken. Kombiniert mit den Waffen bietet diese nämlich das so genannte Loadout. Section 8 verzichtet nämlich auf das für strategische Shooter oft typische Klassensystem und setzt auf uneingeschränkte Individualität. Vor dem Spiel stellt ihr euer Loadout zusammen, soll heißen ihr entscheidet welche Primär- und Sekundärwaffen, Spezialausrüstung und -Fähigkeiten und welche Rüstungsteile ihr eurem Charakter verleiht. Im Laufe des Spiels verdient ihr Erfahrungspunkte, die ihr in die Verbesserung eures Charakters stecken könnt, doch Achtung, eure Rüstungsteile können auch beschädigt werden. Dann könnt ihr sie entweder außerhalb des Matches oder, falls möglich, auch mitten im Spiel reparieren.

 


Ihr solltet eure Rüstung immer im Auge behalten.

 

Auch während des Spiels seid ihr flexibler als in vielen anderen Shootern. Habt ihr einmal das zeitliche gesegnet und tretet erneut ins Spiel ein, könnt ihr frei wählen, wo ihr auf der Karte wiederbelebt werdet. Ihr wählt einen Punkt auf der Karte aus und werdet dann aus einem Raumgleiter über diesem Punkt abgeworfen. Dieses "Burn-in-Spawning" dauert rund 12 Sekunden und läuft in Echtzeit ab.

Ganz so einfach ist das Ganze dann aber doch nicht! Trefft ihr die unglückliche Entscheidung euren Landepunkt in der Nähe eines feindlichen Flugabwehrgeschützes zu wählen, kann es schon einmal vorkommen, dass ihr den Boden gar nicht erreicht.

Die Flugabwehrgeschütze sind eines der sogenannten SAD (Strategic Asset Deliveries). Ohne aus dem Spiel geworfen zu werden könnt ihr damit taktische Verstärkung anfordern, die wieder frei auf der Map platziert werden kann. Zur Auswahl stehen unter anderem auch Panzer oder der Heavy-Armour-Kampfanzug, der sich wie ein Mech spielt und steuert.

 

Improvisationstalent

Das wohl interessanteste Feature von Section 8 sind die Dynamic Combat Missions, kurz auch DCM. Wie gewohnt gibt es in Section 8 gewisse Missionsziele, die ihr zu erfüllen habt, um siegreich vom Schlachtfeld zu schreiten. Ob es nun einfach um das Ausschalten von Gegnern, das Eskortieren einer Unterstützungseinheit, die Einnahme eines Kontrollpunktes geht oder das Verteidigen eins bestimmten Ziels geht. Der Clou an der ganzen Sache ist aber, dass diese Missionsziele nicht starr vorgegeben sind, sondern sich im Laufe des Spiels, basierend auf eurem Spielfortschritt.

Hier ein kleines Beispiel: Ihr befindet euch mitten im Spiel und erhaltet dann den Auftrag einen gegnerischen Offizier auszuschalten. Von wie vielen Spielern dieser Auftrag erledigt wird, ist zunächst einmal egal, je nach Missionstyp sind mehr oder weniger Spieler von Vorteil, es hängt ganz von der gegebenen Situation ab. Allerdings würden es eure Gegner gar nicht gerne sehen, wenn ihr Team plötzlich mit einem Offizier weniger da steht und deshalb bekommt das gegnerische Team zeitgleich den Auftrag dieses Attentat zu verhindern.

 


Flucht nach vorne.

 

Neben dem Einzelspielermodus und der Instant Action, bei der ihr blitzschnell gegen einen Computergegner antreten könnt gibt es natürlich auch einen umfangreichen Mehrspielermodus, der das Herzstück des Spiels bildet. Gerade hier spielen auch die auf der Karte verteilten Kontrollpunkte eine große Rolle, die euch, habt ihr sie erst einmal eingenommen,dazu befähigen, z.B. durch Kontrolle von Verteidigungsgeschützen, das leichte taktische Übergewicht zu erlangen, das für einen siegreichen Spielabschluss erforderlich ist. Untermauert wird der ganze Mehrspielermodus (der mit Games for Windows Live oder Xbox Live natürlich auch komplett online spielbar ist) dann auch noch von einem Ranglistensystem und Clan-Management-Tools, so dass alle, die sich auch langfristig mit dem Mehrspielermodus befassen wollen eine gute Grundlage dazu haben.

 


Der Mehrspielermodus ist das Kernstück des Spiels.

Unser Eindruck: Vielversprechend

Auf den ersten Blick mag Section 8 wie jeder andere Shooter auch wirken, aber hinter der stark gepanzerten Spacemarine-Rüstung verbergen sich ein paar gute Ideen, die das Spiel flexibler gestaltenund mehr Dynamik verleihen. Eine gehörige Menge Strategie runden das Erlebnis dann noch ab.

Doch gerade bei Mehrspielerspielen, die soviel Flexibilität bieten ist vor allem eine gute Spielbalance essenziell und genauso wird sich erst nach längerer Zeit zeigen, wie sehr die Dynamic Combat Missions das Spiel wirklich auffrischen. Section 8 hat eine Menge Potenzial und macht schon jetzt vieles richtig. Solange die Entwickler jetzt nichts überhasten und dem Spiel einen angemessenen Feinschliff verpassen, könnte Section 8 ein echt gutes Spiel werden.

Entwickler TimeGate Studios

Verlag SouthPeak Interactive

Auf den von Kriegen erschütterten Planeten der Zukunft steht der größte Kampf der Menschheit unmittelbar bevor. Die Eliteeinheit der 8. Gepanzerten Infanteriedivision mit Spitznamen Section 8, eine Anspielung auf die gleichnamige US- Einheit, berühmt für den fraglichen Geisteszustand ihrer Mitglieder, rüstet zum Himmelfahrtskommando gegen eine aggressive Splittergruppe der Menschheit namens „The Arm of Orion“. Section 8 kombiniert FPS-Action mit strategischem Gameplay, das den Spieler nicht einschränkt. Bestimmen Sie selbst, wie Sie spielen: Ein individuelles Loadout-System, spektakuläre Burnin- Spawns und ... [...]

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