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Xbox One vs. Playstation 4 Der Kampf der Giganten
Seite 1 \\ Die neuen Konsolen im Direktvergleich
Endlich ist es soweit: In dieser Woche, am 22. November, erscheint mit der Xbox One der erste Ableger der heiß erwarteten Next-Generation-Konsolen. Sony-Jünger freuen sich auf die nächste Woche: Dann steht auch die Playstation 4 im Laden. In unserer neuen Artikelserie beleuchten wir die Vor- und Nachteile beider Konsolen, gehen auf die technischen Aspekte ein und geben Tipps, welche Konsole sich mehr für euch eignet.

Xbox One versus Playstation 4
Nach nunmehr knapp sieben Jahren wird die alte Konsolengeneration mit Xbox One und Playstation 4 endlich abgelöst. Und Spieler können sich wahrlich auf eine neue Generation von Videospielen freuen. Beide Konsolen machen nicht nur optisch was her, sondern können auch mit einer technischen Ausstattung punkten, die ihre Vorgänger alt aussehen lässt. Weitere Features wie etwa die Gesten- und Sprachsteuerung oder ein Touchpad im Controller sind da nur die ganz speziellen Sahnehäubchen.


Die Xbox One ist groß und knapp 100 Euro teurer als die Playstation 4.


Allerdings haben beide Geräte auch ihren Preis. Während die Playstation 4 hierzulande knapp 400 Euro kosten wird, möchte Microsoft mehr Geld sehen: Für die Xbox One müsst ihr 500 Euro bezahlen. Immerhin: Mit dem erhöhten Preis erhaltet ihr gleichzeitig die für Kinect 2.0 erforderliche Kamera mitgeliefert. Zum Lieferumfang beider Konsolen gehört natürlich ein Controller sowie Netzteil und HDMI-Kabel. Letztendlich gilt aber: Nicht jeder möchte eben jene Kamera, Sony punktet hier ganz klar mit einem niedrigerem Preis. Doch wie sieht die technische Seite aus? Wird sie dem Preis allgemein gerecht?


Die Playstation 4 punktet mit einem eleganten Design.


Um eins vorweg zu nehmen: Egal ob 400 oder 500 Euro – in beiden Fällen bekommt ihr eine technisch rundum ordentlich ausgestattete Spielkonsole. Allerdings gibt es auch hier Feinheiten, welche die teurere Xbox One in kein allzu gutes Licht rücken. Zwar kommt bei beiden Konsolen ein Prozessor mit acht Kernen zum Einsatz und auch beide Geräte verfügen über ein Blu-Ray-fähiges Laufwerk. Allerdings kann die Playstation 4 mit kleinen Details punkten. Als Arbeitsspeicher, von dem beide Konsolen über 8 GB verfügen, wird hier beispielsweise der pfeilschnelle GDDR5-Speicher verbaut. Bei der Grafikeinheit setzen beide Hersteller auf AMD. Während die Playstation 4 aber mit 1152 Shadern arbeiten kann, beinhaltet der Chip der Xbox One lediglich 768. Was das genau bedeutet? Das manche Titel auf der Playstation 4 in Full HD (1080p) abgespielt werden, während die Xbox One in diesem Fall lediglich HD ready (720p) ist. Ob diese Unterschiede der Starttitel aber schon repräsentativ sind, wird die Entwicklung zeigen.

Auch bei der eingebauten Festplatte liefert sich die Xbox One einen Fauxpas. Im Gegensatz zum direkten Konkurrenten lässt sich der Massenspeicher nämlich nicht ausbauen, allerdings mit einem externen USB-Medium erweitern. Übrigens: Beide Konsolen verfügen von Haus aus über 500 GB Festplattenspeicher. Das ist viel, dürfte aber schnell an seine Grenzen stoßen, denn installierte Spiele werden zwischen sechs und 40 GB freien Speicherplatz benötigen.


Auch das Gamepad der Playstation 4 kann mit guter Ergonomie punkten.


Natürlich spielen auch die neuen Eingabegeräte eine entscheidende Rolle beim Kauf. In den letzten Jahren konnte Microsoft mit den Controllern oft punkten: Das Pad der Xbox 360 gehört mit zum Besten, was ergonomisch und technisch machbar war. Bei der neuen Konsolengeneration hat Sony allerdings gewaltig zugelegt. Zwar bleibt Sony seiner Linie beim Design treu, allerdings kann der neue Dualshock 4-Controller mit einigen Verbesserungen punkten. Mit dem Share-Knopf könnt ihr fortan etwa direkt Screenshots und Videos via Internet mit euren Freunden teilen. Über Sinn und Unsinn dieser Funktion lässt sich streiten, allerdings wird es garantiert auch sehr viele Leute geben, die darauf zurückgreifen. Eine Leuchtdiode sorgt für farbenreiches Feedback: Hier erkennt ihr etwa, welcher Spieler ihr in Mehrspielermatches seid. Außerdem dient das Licht der Playstation-Kamera. Besonders gut gefallen haben uns die neuen Analog-Sticks: Durch eine Vertiefung hat man hier viel mehr Grip als beim Vorgängermodell – eine eindeutige Verbesserung. Auch die vorher viel zu flachen Schultertasten wurden verbessert und bieten mehr Halt. Ein Headset-Anschluss am Lautsprecher rundet das stimmige Gesamtbild perfekt ab.


Das sehr gute Gamepad der Xbox 360 hat Microsoft für die Xbox One sinnvoll erweitert.


Doch auch Microsoft kann mit dem neuen Eingabegerät der Xbox One punkten. So wurde hier das Steuerkreuz überarbeitet, es gibt eine View-Taste zur Anzeige von Zusatzinfos und die Schultertasten vibrieren. Entscheidend ist aber, dass Microsoft absolut gar nichts am grundsätzlich perfekten Design des Controllers verändert hat. Der liegt direkt sehr gut in der Hand, fühlt sich wunderbar wertig an und dürfte Fans der Xbox 360 direkt gefallen. Hier hilft am Ende natürlich nur: Hand anlegen! Persönliche Vorlieben spielen beim Konsolenkauf natürlich auch eine tragende Rolle.

Bereits morgen informieren wir euch noch spezieller über die Xbox One und verraten, was für einen Kauf von Microsofts neuem Flaggschiff spricht.

Xbox One vs. Playstation 4
Der Kampf der Giganten
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