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gamescom 2018 - Part Lars Von Kriegen, Zombies und der Postapokalypse
Seite 4 \\ In-die-Ecke und persönliches Fazit
Doch auch nach den offiziellen Pressetagen ließ ich es mir nicht nehmen, mich zumindest freitags noch einmal in die Hallen zu wagen, um zu erkunden, was die Entertainment-Areas zusätzlich zu dem bisher gesehenen noch zu bieten hatten. Und genau wie letztes Jahr verlor ich mein Herz wieder für einige Stunden an die Indie Arena Booth. Auch dieses Jahr waren die Stände gefüllt mit unglaublich liebevoll gestalteten Indie-Titeln, die mir das Herz augehen ließen.

Zusätzlich zu bereit durch letztes Jahr bekannten und geliebten Titeln wie zum Beispiel The Innerfriend, in dem ihr in verschiedenste Träume und Alpträume eines Kindes eintaucht, gab es für fast jedes Genre neue Nachwuchstitel. So übernehmt ihr in Good Company die Aufgabe, aus eurem Startup-Garagenbetrieb ein florierendes Wirtschafts- und Technikunternehmen zu erschaffen, welches ihr in typischem Business-Management-Simulator-Stil in Angriff nehmen könnt. Was mich hier angenehm überrascht hat, war die Aussage der Entwickler, in Zukunft einen Koop-Modus einzufügen, damit ihr zusammen mit euren Freunden das mächtigste Technik-Unternehmen der Welt gründen könnt. 

Mit El Hijo erwartet euch hingegen ein Stealth-Adventure in liebevollem Design, das mit Mechaniken von Licht und Schatten spielt. Ihr wurdet von eurer Mutter nach einem tragischen Ereignis in ein Kloster abgegeben und versucht nun jedoch, von dort auszubrechen, um wieder nach Hause zu gelangen. Hierfür sind eure grauen Zellen gefragt: Ihr dürft euch nämlich nicht von den Mönchen udn Aufsehern des Klosters erwischen lassen.

Auch in The Gardens Between ist euer Grips gefragt, wenn ihr den zwei Freunden Arina und Frendt in eine geheimnisvolle Welt folgt, in der ihr verschiedenste Garteninseln mit Hilfe von diversen Puzzles und Manipulation von Zeit durchqueren müsst. Ihr seht - auch dieses Jahr gab es wieder viel zu entdecken, denn diese vier Titel waren noch lange nicht alles, was die Indie Arena zu bieten hatte. 

Mein persönliches Fazit
Mir hat die gamescom - wie jedes Jahr, egal ob als Besucher in der Entertainment-Area oder als Presse für next2games - wieder unglaublich viel Spaß gemacht. Hier und da wurde es zwar etwas hektisch, dennoch habe ich mich in den vier Tagen, die ich anwesend war, wieder sehr wohl gefühlt und konnte vieles Entdecken, was ich noch nicht kannte. Zu meinen diesjährigen persönlichen Highlights zählen auf jeden Fall die beiden neuen Dying Light-Titel, sowie Metro Exodus, Mutant Year Zero: Road to Eden und Life is Strange 2. Jeder einzelne dieser Titel hat mich auf seinen Weise gefesselt und wird, sofern ich dazu Zeit finde, wohl auch in Zukunft an- oder durchgespielt werden.

Was ich in diesem Jahr etwas schade fand war der Aufbau der Stände in der Entertainment Area - so kam es mir so vor, als seien über 90% der Stände nur noch große Rechtecke mit vier bunt bedruckten und farbigen Wänden. Hier vermisse ich ein wenig mehr Kreativität, was das Design angeht. Ich will wieder mehr thematisch passende Umgebungen, die das Spielgefühl reflektieren, untermalen oder zumindest thematisch zu dem Spiel passen, wie zum Beispiel vor einigen jahren der Nachbau des 60-er-Jahre Kinos von Mafia 3. Die einzigen beiden Stände, die mir (abgesehen von den typischen Figuren rund um den Blizzard-Stand und dem Schlüsselschwert bei Kingdom Hearts 3) dahingehend im Gedächtnis geblieben sind, sind einerseits der Stand von Biomutant, dessen Ruinenartigen Säulennachbildungen sehr schön anzusehen waren und der Fortnite-Stand, der aber auch durch andere, sagen wir Mal Vorkommnisse, seien sie nun real oder nicht, Schlagzeilen machte. Dennoch bin ich gespannt, was die nächsten Jahre der gamescom noch für uns in petto halten und freue mich wie jedes Jahr jetzt schon wieder auf den kommenden August.

gamescom 2018 - Part Lars
Von Kriegen, Zombies und der Postapokalypse