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Bridge Constructor: Portal Der doppelte Hirnknoten
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Was ist besser als ein Spiel, bei dem man den Schädel verrenken muss? Richtig, zwei davon! Und was ist besser als zwei Spiele, bei denen man den Schädel verrenken muss? Genau, eins! Headup Games haben mit ihrem Bridge Constructor ein Kleinod der Knobelei erschaffen und setzen nun einen obendrauf, indem sie dieses mit einem der interessantesten Denkspiele verknüpfen - dem Physik-Egoshooter-Comedy-Rätsel-Exploration ach...mit Portal verbinden. Ob wir davon einen gordischen Knoten im Kopf bekommen haben, oder das ganze zu einem endlosen Fall wurde erfahrt ihr in unserem Review. 

Eine Brücke zwischen Welten
Der Bridge Constructor hat mit seinem einfachen und dennoch kniffeligen Gameplay schon einige Baustellen besucht. Ob Autos, Züge oder Pferdekutschen, jedes Mal aufs Neue gibt es allerhand physikalische Herausforderungen zu meistern. Anscheinend haben einige Architekten böse Rezensionen auf Steam hinterlassen und so gab es nur noch eine Lösung: Zerstörung von Gehirnen! Wie könnte man das am Besten schaffen? Man erweitert die Komplexität noch durch Portale,genauer gesagt durch die patentierten Teleportationsportale der renomierten Wissenschafts-Firma Aperture Science, die nur das Beste für Menschen will. Und Kuchen verschenkt. 


Na wer kann bei den Konditionen schon nein sagen?!


Kuchen gibt's später
Erst müsst ihr euch als neuer Mitarbeiter in der Testanlagen im Aperture Science Enrichment Center einen Namen machen. Ihr spielt hierbei keine spezifische Person, wenn ihr wollt könnt ihr auch einige der kleinen Kerlchen beim Bewerbungsgespräch durch- beziehungsweise in die Verbrennungsanlage hineinfallen lassen. Dieses herzerwärmende Feature haben wir tatsächlich einige Minuten genutzt, bevor wir uns dann dem Ernst der Lage widmeten und von GlaDOS in die Grundzüge von Bridge Constructor eingewiesen wurden. In der ersten Hälfte des Tutorials bekommt ihr die Grundzüge des Spiels erklärt, baut einfache Brücken und lernt verschiedene Stabilisationstaktiken. Hier heißt es aufgepasst, denn im späteren Spielverlauf müsst ihr diese oft kombinieren und abstrahieren um ans Ziel zu kommen. Gut vorbereitet geht es nun in die zweite Hälfte des Tutorials, in dem ihr mit, wer hätte es gedacht, den Portalen konfrontiert werdet. Auch hier sind die Fallstricke im Detail versteckt. Portale müssen euch nicht auf dem direkten Weg ins Ziel führen, eventuell führen sie euch sogar in die Irre. Anders als in den anderen Bridge Constructor Teilen haben wir hier viele unserer kleinen Staplerfahrer opfern müssen, nur um mögliche Auswirkungen der Portale zu testen - wie ein richtiger Aperture Science Mitarbeiter. Doch auch die Portale sind nicht alles an Herausforderungen. Turrets, Beschleunigungs- und Rückstoßgel, Katapulteplattformen, Auslöserknöpfe und viele andere den Portal-Gezeichneten wohl bekannte Finessen der Folter wollen eure geistige Ausdauer auf die Probe stellen. 


Ach das mit den Portalen ist nicht schwer!


Nur noch ein paar Tests...
GlaDOS ist ja bekannt für ihre netten Kommentare, diese fehlen hier auch nicht, leider gibt es keine deutsche Synchronisation, doch sowohl die englische Sprachausgabe mit Ellen McLains Stimme, GlaDOS Stimme in der Portal Reihe, als auch die deutschen Texte haben den bissigen Witz der Portal-Reihe prima in das Brückengebastel übertragen. Egal auf welche der beiden Beleidigungs-Varianten ihr achtet, GlaDOS passiv aggressive Kommentare steigern sich ebenso wie die Anforderungen an euch. In insgesamt 60 Levels gib es allerhand Herausforderungen, die besonders in späteren Abschnitten zum Teil wahnwitzig komplex werden können. Ein Glück, dass ihr nicht alle in einem Rutsch spielen müsst. Nach jedem Level speichert das Spiel automatisch und so könnt ihr gelegentlich bitter notwendige Pausen einlegen, oder eventuell auch für eine Woche nur noch auf einen Punkt starren, wie es euch beliebt. 


Äh....hä?


Kartoffel-Kinetik
Zu den liebevoll gestalteten Monologen gesellt sich eine saubere und hochwertige Optik, bei der ihr das jeweilige Szenario in verschiedenen Zoomstufen ansehen könnt und auch in der nächsten Zoomstufe viele Details entdecken könnt. Beispielsweise winken die Portal-Figürchen nicht nur niedlich auf ihren Staplern, sondern zappeln auch in bezaubernder Todesangst, während sie sich in Säure auflösen. Schön. Ein Manko haben wir jedoch feststellen müssen: die Steuerung mit dem Controller ist zum Teil träge, unpräzise und wirkt komplizierter als die schlichte Maus-Bedienung am PC. Hierdurch bremst sich das Spiel gelegentlich etwas aus, wenn häufige Nachregulierungen einzelner Elemente das simple Click-and-Go der PC-Variante nicht sauber in die Konsolenversion übertragen. Vielleicht wäre hier ein kleines Speedup durch ein Update drin?


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Entwickler Headup Games

Verlag Headup Games

Betritt das Aperture Science Enrichment Center und erlebe mit Bridge Constructor Portal die einzigartige Verschmelzung der Spieleklassiker Portal™ und Bridge Constructor™. Als neuer Mitarbeiter im Testlabor bei Aperture Science ist es deine Aufgabe, in 60 Testkammern Brücken, Rampen, Rutschen und weitere Konstruktionen zu bauen und die Bendies in ihren Fahrzeugen sicher ins Ziel zu bringen. Mache dir zahlreiche Portal-Gadgets zunutze wie Portale, Beschleunigungsgel, Rückstoßgel, Katapultplattformen, Cubes und mehr, um Geschütztürme, Säurepools und Laserbarrieren zu umgehen, Schalterrätsel zu lösen und so die ... [...]

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