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Seven Deadly Sins: Knights of Britannia Mit Meliodas auf Abenteuer
Seite 1 \\ Die Todsünde der Unausgeglichenheit
Meliodas und sein außergewöhnlicher Haufen bilden die Seven Deadly Sins, im ersten Spiel des beliebten Anime könnt ihr noch einmal die Story erleben. Als quirliges Beat 'em Up möchte Seven Deadly Sins: Knights of Britannia so einschlagen wie die Serie selbst. Ob dies gelingt erfahrt ihr in unserem Review.

Ein Königreich zu befreien
Seven Deadly Sins: Knights of Britannia spielt im fiktiven Reich Liones in der Region Britannia, an die sich der Name des Titels anlehnt. Der Herrscher von Liones wird von fanatischen, übermächtigen Kriegern gestürzt, den Heiligen Rittern. Der König und seine Familie sind zwar nicht getötet worden, müssen aber in Gefangenschaft leben. Die jüngste Tochter und dritte Prinzessin von Liones, Elisabeth gelingt die Flucht. Sie sieht nur eine Chance, das Königreich zu befreien: die Rückkehr der Seven Deadly Sins, sieben Rittern die wegen Hochverrats gesucht werden. Zehn Jahre zuvor sollen sie auch den König zu stürzen versucht haben, wurden jedoch besiegt. Doch ganz glaubhaft ist die Geschichte nicht. Elisabeth trifft auf den Jungen Meliodas und sein sprechendes Schwein Hawk. Wie sich herausstellt ist Meliodas der Anführer der Seven Deadly Sins, die Todsünde des Zorns. Mit ihm und Hawk an Elisabeths Seite geht es los, die restlichen Seven Deadly Sins zu finden und Liones zu befreien. Ein Abenteuer beginnt.


Prima umgesetzt: Figuren und Umgebung passend absolut zur Anime-Vorlage


Eingängig, aber repetitiv
Die Steuerung von Seven Deadly Sins: Knights of Britannia ist überschaubar. Neben einem schwachen (Quadrat) und einem starken (Dreieck) Angriff und einen Fernangriff (Kreis) könnt ihr noch drei Spezielle Techniken anwenden, indem ihr R1 und eine der Angriffstasten drückt. Dazu gesellt sich ein üblicher Block (L1), ein Sprung (X) und ein Spezialangriff (R2). Dieses knappe Moveset steht allerdings einer Schwierigkeit gegenüber: das an sich dynamische Kampfverhalten wird geschmälert durch ein unlogisches Zielsystem, bei dem nicht etwa der nächste Gegner anvisiert wird, sondern ein zufälliger Gegner auf dem Feld, wodurch eure Attacken ohne Auto-Aim ins Leere laufen können und das in den meisten Kämpfen vorhandene Zeitlimit gelegentlich durch den alleinigen Fußmarsch schon kritisch ausgeschöpft wird. Im Duell-Modus mit zwei menschlichen Spielern ist dafür einiges an rasantem Spaß geboten – immerhin wollt ihr euch beide auf die Nase hauen.


Mit magischen Gegenständen wertet ihr eure Charaktere auf


Überlieferte Legenden
Eins kann man bei jedem aktuelleren Anime Titel aus dem Hause Bandai Namco sagen: jeder fängt den Kern seines Animepaten super ein. Auch bei Seven Deadly Sins: Knights of Britannia ist die Wahl des Genres nicht die schlechteste. Dennoch gibt es an der Umsetzung einen großen Kritikpunkt. Zwar stehen im Anime ebenso die Kämpfe im Fokus, dennoch ist auch die Reise der Helden ein wichtiger Aspekt, der hier im Spiel etwas heruntergebrochen wird. Mit dem Boar Hat, der Schenke von Meliodas und Hawk auf dem Rücken eines riesigen grünen Schweins, reist ihr über die in verschiedene Gebiete aufgeteilte Map und macht an kleineren Städten oder Kämpfen halt. Die Städte sind hier leider nicht wirklich zu besuchen, vielmehr befindet ihr euch im Spielmenü und könnt Quests wählen, Items entwickeln oder euer Team begutachten. Die Kämpfe finden in überschaubaren, aber überzeugend gestalteten Szenarien statt, normale Gegner kommen in einzelnen Wellen, besondere Gegner trefft ihr meistens allein vor. Hir wäre ein Massenschlacht-Modus ähnlich dem Musou-SpinOff One Piece: Pirate Warriors denkbar gewesen, wodurch die Kämpfe dynamischer ablaufen würden. Inhaltlich ist das Spiel leider auf diese beiden Zustände, Weltkarte und Kampfgeschehen, beschränkt.


Die beinahe vollkommen zerlegbare Umgebung sorgt für eine gelungene Inszenierung


Strahlend polierte Rüstung
Wie zuvor angerissen kann man sämtlichen Anime-Spielen von Bandai Namco nicht absprechen, dass sie mindestens optisch hervorragend umgesetzt sind. Auch hier stimmt diese Aussage. Die einzelnen Charaktere, selbst die gewöhnlichen Figuren wie Dorfbewohner, Ritter oder andere Statisten, sind ihren zweidimensionalen Vorbildern bis ins kleinste Detail nachempfunden und so hat das Anime-Auge seine Freude an der Welt von Seven Deadly Sins: Knights of Britannia. Die relativ kleinen Szenarien bieten jede Menge zerstörbarer Umgebung, wodurch die Action des Anime gut wiedergegeben wird. Lediglich die Weltkarte ist recht öde gehalten. Das generische Terrain wirkt uninspiriert, die einzelnen Anlaufstellen sind niedlich, aber nicht besonders beeindruckend.

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Entwickler Natsume Atari

Verlag Bandai Namco

Versammeln Sie in The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia für die PlayStation 4 die sieben Todsünden und kämpfen Sie darum das Königreich Liones zu retten - basierend auf dem Erfolgsmanga The Seven Deadly Sins von Nabaka Suzuki. Erleben Sie zahlreiche Abenteuer und die volle Spannung und Action des Animes. Tragen Sie denkwürdige Kämpfe mit bekannten Charakteren wie Meliodas, Elizabeth, Hawk und weiteren aus, die alle ihre eigenen Kampfstile besitzen. [...]

Seven Deadly Sins: Knights of Britannia
Mit Meliodas auf Abenteuer
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