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Wolfenstein II - The New Colossus Der erneute Kampf gegen das Regime
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Nach Wolfenstein: The New Order und dem dazugehörigen Pre-Sequel The Old Blood schickte uns Bethesda im Oktober diesen Jahres in die nächste Runde. Mit Wolfenstein II: The New Colossus machen wir abermals eine Zeitreise in das totalitäre Reich des Regimes. Ob die Fortsetzung des preisgekrönten Shooters uns dieses Mal tatsächlich Naziblut vergießen lässt, erfahrt ihr in unserer nachfolgenden Review.

Aller Anfang ist schwer...
Nach dem Kampf gegen das Regime und dem Sieg über den teuflischen General Totenkopf haben wir unseren Überhelden B.J. Blazkowicz am Ende von The New Order schwer verletzt zurückgelassen. Zum Glück sind unsere Freunde des Widerstands gleich zur Stelle, um zu retten was von dem armen Kerl noch übrig ist. Trotz der Erfolge, die wir bisher verbuchen konnten, hat sich an der faschistischen Welt dennoch nichts verbessert. Also bieten wir gemeinsam mit unseren Verbündeten und einem neuen, schicken High-Tech Anzug, der unseren vom Kampf geschwächten Körper stützt und verstärkt, dem Regime die Stirn. Dabei treffen wir nicht nur auf alte Freunde, sondern auch Feinde wie die "reizende" Fräulein Engel, die inziwschen zum General befördert worden ist. Mit dabei ist dieses Mal auch ihre Tochter, welche allerdings nicht dieselben Weltanschauungen wie Mami teilt und sich prompt auf unsere Seite stellt. Neben dem ganzen Rumgeballer gibt es zusätzlich eine spannende Story und es werden zudem einige Details aus dem Leben unseres kleinen "Terror Billys" enthüllt. 


Eine von vielen einsammelbaren Notizen!


Kann mich jemand schieben?
In alter Shooter-Manier prügeln wir uns als Einzelkämpfer durch die Level und lassen uns dabei nicht einmal von einem Rollstuhl aufhalten, auf den wir zu Beginn des Spiels angewiesen sind. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das U-Boot-Hauptquartier, die "Hammerfaust", nicht wirklich barrierefrei gebaut worden ist. Also müssen wir darauf hoffen, dass die Rollbänder und improvisierten Aufzüge uns an unser Ziel bringen, was sich Rollstuhlsteuerung als etwas umständlich herausstellte. Aber auch dieser Zustand ist nicht von Dauer, denn schon bald erhalten wir unseren High-Tech Anzug mit dem wir uns auf gewohnte Weise fortbewegen können. Auf der Hammerfaust selbst können wir uns frei bewegen und in Haupt- und Nebenmissionen springen, mit anderen Widerstandskämpfern, wie auch unserer hochschwangeren Frau Anya, sprechen und sogar alte Wolfenstein Minigames spielen. Hier gibt es wirklich Einiges zu Entdecken, also schaut euch in Ruhe um.


Gleich zu Beginn erst mal in den Rollstuhl gefallen.


Skilling by doing
An jeder Ecke gibt es Munition, Rüstung und Medi-Packs zum Mitnehmen oder Looten und durch einige gezielte Treffer ist es sogar möglich zusätzliche Rüstung von Gegnern zu gewinnen. Die Waffen sind dank des Schnellzugriffs flott gewechselt und können auch mal eben ein- oder beidhändig geführt werden. Natürlich bekommt ihr nicht nur Handfeuerwaffen, sondern auch das altbewährte Beil, mit dem ihr Stealthkills ausführen könnt. Neben den bereits genannten Gegenständen könnt ihr außerdem noch viele weitere Collectibles, aber auch Waffenkits einsammeln, mit denen ihr eure Waffen nach Belieben aufwerten könnt. Außerdem ist es möglich Blazkowiczs Fertigkeiten zu steigern. Anders als in RPGs müsst ihr dafür die entsprechenden Moves mehrfach ausführen, statt sie mit Punkten oder Ähnlichem aufwerten zu können.


So sehen die erweiterbaren Fertigkeiten aus.


Kamera, Ton, Action!
In Sachen Grafik macht Wolfenstein II eine richtig gute Figur, die Gestaltung der zerstörten Welt und auch die Athmosphäre sind gelungen inszeniert. Die realistische Darstellung von Flammengeschossen und die Spiegelung auf der eigenen Waffe lassen es einem richtig warm werden. Ein kleines Manko ist hier die Schattentextur, da diese teilweise recht grob und kantig wirkt, allerdings heben die flüssigen und äußerst realistischen Animationen das Ganze wieder ins Positive. Unterstützt wird das ganze, nahezu apokalyptische, Szenario mit seinem, geschickt eingesetzten, Soundtrack, der passend von wilden Electro-Metal-Riffs im Kampfgeballer zu sanften Gitarrenklängen an Bord der Hammerfaust wechselt.


Manhattan...Vollkommen zerstört.


Zensursula
Natürlich wurde auch hier wieder fleißig für Deutschland zensiert. Hakenkreuze und andere NS-Symbole wurden mal eben durch neutrale Symbole ersetzt. Auch die Dialoge wurden entsprechend angepasst und so schießt man statt auf Nazis und deren Führer auf Mitglieder des Regimes und deren Kanzler. Das ist zwar einerseits ein wenig schade, zerstört die bedrückende Athmosphäre aber keinesfalls und da Bethesda sich auch ordentlich Mühe mit der Zensur für den deutschen Markt gegeben haben, ist Wolfenstein II bei uns dennoch ohne Jugendfreigabe und mit ganz viel Blut und Gewalt erhältlich.
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Entwickler Machine Games

Verlag Bethesda Softworks

Wolfenstein II: The New Colossus ist ein Ego-Shooter, der von dem schwedischen Entwicklerstudio MachineGames entwickelt und dem Publisher Bethesda Softworks am 27. Oktober 2017 für die Plattformen Microsoft Windows, PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht wurde. Das Actionspiel ist der Nachfolger zu Wolfenstein: The New Order (2014) und zehnte reguläre Teil der Wolfenstein-Serie. 2018 soll eine Version für Nintendo Switch folgen. [...]

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