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The Inner World Der Herr der Winde
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Nachdem The Inner World bereits im Juli 2013 von Headup Games für den PC veröffentlicht wurde, kamen im März diesen Jahres nun auch Xbox One und PS4 hinzu. Wir haben Asposien besucht und für euch einmal gründlich unter die Lupe genommen wie sich der Titel auf der Konsole so schlägt.

Gleich zu Beginn stolpert ihr mit dem ungeschickten Außenseiter Robert, aka Flötennase, ins Abenteuer und versucht mit ihm gemeinsam die Geheimnisse um die Geschichte Asposiens und der immer schwächer werdenden Windbrunnen zu lüften. Außerdem scheinen immer mehr Bewohner vom Zorn der Windgötter heimgesucht und in Stein verwandelt zu werden.


Einer der Kreaturen der ihr auf eurer Reise begegnen werdet - Schrofeline.


Stürmischer Anfang
Am Anfang trefft ihr auf die Diebin Laura, die mit ihrer Taube Hack auf der Suche nach ihrem Vater ist. Natürlich hat Robert gleich ein Auge auf die geheimnisvolle, vorlaute Fremde geworfen und rennt ihr kurzerhand nach. Angekommen in ihrem Geheimversteck stellen die beiden jedoch sehr schnell fest, dass ihre Wege sich nicht per Zufall gekreuzt haben und so tun sich die beiden zusammen, um der Sache mit den Windbrunnen und dem Verschwinden Ihres Vaters auf den Grund zu gehen. Unterwegs trefft ihr auf die komischsten Kreaturen und seltsamsten Bewohner, entdeckt allerlei Geheimnisse, sammelt allerhand Gegenstände und kombiniert diese à la McGyver miteinander, bis ihr schließlich ans Ziel eurer Reise gelangt.


Hier spielt ihr einmal mit Laura und helft Robert aus der Patsche. Außerdem zu sehen: Zwei Fos Fos und eine Wollmaus im Hörgerät


Aller Anfang ist schwer
Üblicherweise bewegt man sich in Point & Click Adventures per Mausklick fort, auf der Konsole ist das allerdings in der Form nicht möglich, also musste hier natürlich die Steuerung entsprechend angepasst werden. Gesteuert wird so zum Beispiel mit dem linken Analogstick, mit der Dreieck-Taste könnt ihr euer Inventar aufrufen oder euch mit der Viereck-Taste durch die auswählbaren Gegenstände beziehungsweise Personen tappen. Allerdings kann das hin und wieder recht anstrengend sein, gerade am Anfang wenn ihr, im wahrsten Sinne des Wortes, über das Ziel hinaus schießt und euch erst einmal durch zehn andere Interaktionsmöglichkeiten klicken müsst, bis ihr anvisiert habt womit ihr auch tatsächlich interagieren wollt. Erst recht, wenn man die Richtung nicht einmal ändern kann, sondern nur stur die Punkte im Raum abarbeiten kann. Meistens hilft es aber sich näher am entsprechenden Ort zu positionieren. Wenn ihr einmal absolut nicht weiter wisst, habt ihr sogar die Möglichkeit ein Hilfsmenü aufzurufen und euch durch die darin enthaltenen Tipps zu blättern. Diese werden abhängig von eurem aktuellen Spielfortschritt angepasst und aktualisiert. Mit den Triggertasten an eurem Controller könnt ihr außerdem über ein spezielles Menü auf Roberts Flötennase spielen und so mit der richtigen Melodie verschiedene Mechanismen auslösen. Damit könnt ihr die Geheimnisse der Geschichte Asposiens lüften, worin auch Robert ein wichtiger Teil zu sein scheint.


So sieht es aus, wenn ihr mit Robert auf seiner Flötennase spielt.


So flauschig!
Aufgrund seiner handgezeichneten 2D-Grafik ähnelt The Inner World sehr Titeln wie Deponia oder Edna bricht aus von Daedalic Entertainment und etwaigen anderen Spielen dieser Reihen. Aber nicht nur der grafische Stil, sondern auch die Umsetzung der einzelnen Charaktere und der Humor des Spiels sind mit seinen Genrekollegen mindestens gleich zu stellen. Das Erscheinungsbild der einzelnen Bewohner Asposiens verleiht The Inner World zusätzlich noch einen kindlichen Charme, der das Ganze nur noch niedlicher macht. Schaut euch doch nur einmal die unglaublich flauschigen Wollmäuse und knuffigen Fos Fos an! Oder Hack! Wie könnte man so eine treudoofe Taube bitte nicht lieben? Abgerundet wird das Abenteuer musikalisch durch die atmosphärische, orchestrale Musik, in die Robert wohl auch seine Nase gesteckt zu haben scheint. Doch wie weit müsst ihr schon selbst heraus finden...
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Entwickler Studio Fizbin

Verlag Headup Games

The Inner World ist ein liebevoll handgezeichnetes Point & Click-Adventure ganz im klassischen Stil. Für das vor Charme sprühende Abenteuer wurde das Newcomer-Entwicklerteam "Studio Fizbin" bereits für den deutschen Computerspielpreis 2012 nominiert. Nun findet es den Weg in die Laufwerke der Republik und wartet nur darauf, auch Sie in seinen Bann zu ziehen. Die Story: Asposien ist ein sonderbares Land. Umgeben vom unendlichen Erdreich und entgegen aller Gesetze der Physik liegt es in einem gigantischen Hohlraum, der allein durch drei große Windbrunnen beatmet wird. In dieser Welt lebt auch Robert, ein ebenso ... [...]

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