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Nintendo Switch Fazit nach der Präsentation
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Der Trailer von Oktober hat schon angedeutet, dass die Switch aus einem Dock, einem Tablet und daran angebrachten und abnehmbaren Controllern besteht. Diese Konfiguration bietet drei mögliche Spielmodi. Ihr könnt im TV-Mode mit einem externen Bildschirm spielen, während das Tablet im Dock bleibt. Im Table Mode nehmt ihr das Tablet selbst als Bildschirm und im Handheld-Mode verbindet ihr die Controller mit dem Tablet, was an die Wii U erinnert. Der Akku soll drei bis sechs Stunden halten und wird über USB Typ-C geladen.

Der größte Fokus, was die Hardware angeht, lag auf den Controllern, den so genannten „Joy-Cons“. Diese werden im Handheld-Mode an das Tablet gesteckt. In den anderen beiden Modi können sie zu einem Controller verbunden, oder als zwei, an die Wiimotes erinnernde Controller genutzt werden. Diese werden auch direkt in den ersten beiden Launch-Titeln gebraucht. In ARMS nutzt ihr beide Controller, um euch im Noxen zu beweisen, wie man es aus den Wii Sports Titeln kennt.

Interessanter dagegen könnte 1-2 Switch werden. Ein Partyspiel, bei dem 2 Spieler in Minispielen gegeneinander antreten. Das kennt man zwar bereits aus Warioware Titeln der Wii, allerdings soll 1-2 Switch ohne Bildschirm funktionieren und euch dazu ermutigen euch direkt anzusehen und damit wirklich gegeneinander zu spielen. Um den sozialen Aspekt weiter hervorzuheben, gibt es lokalen Multiplayer im Splitscreen- Modus, oder mit bis zu 8 Geräten als Party-Modus.

Das Lineup zum Launch-Datum am 3. März 2017 ist mit 3 genannten Spielen zwar dünn gesät, allerdings dürfte Legend of Zelda Breath of the Wild für viele Fans schon Grund genug sein, die neue Konsole vorzubestellen. Dazu erscheint im Sommer 2017 Splatoon 2 und später danach zusätzlich ein neuer Mario Titel. Super Mario Odyssey wird seit Super Mario 64 und Sunshine das erste open-world Spiel der Reihe werden und nicht mehr nur im Mushroom Kingdom spielen.

Insgesamt sollen schon 80 Spiele in Entwicklung für die Switch sein, wobei keine Informationen zu möglichen Release-Daten genannt wurden. Darunter das schon angeteaserte The Elder Scrolls V: Skyrim, Dragonquest 10 und 11, Dragonquest Heroes 1 und 2, Shin Megami Tensei, Fire Emblem und FIFA.

Es wird auch ein Online Dienst angeboten, der analog zum PSN oder XBOX Live -Netzwerk funktionieren wird. Dieser wird nach einer Gratis-Periode auch konstepflichtig sein. Wie lang der dienst umsonst genutzt werden kann, oder wieviel er danach kostet, wurde leider nicht bekannt gegeben. Ähnlich ist es mit dem Preis für die Konsole selbst. In America wird die Nintendo Switch 300 Dollar kosten, aber für die Europäischen Preise müssen wir wohl oder übel auf die Ankündigungen der Händler warten.


Unser Eindruck: Gut
Letztendlich ist die Nintendo Switch nichts grundlegend Neues, aber laut eigener Aussage die Essenz aus allem, was Nintendo bisher zustande gebracht hat. Mit einem zum Launch sehr überschaubaren Portfolio aus drei vollwertigen Titeln, könnte es eine Weile dauern, bis die Nintendo Switch ihr Potential zeigt, wäre da nicht The Legend of Zelda: Breath of the Wild, welches zum Launch bereit stehen soll. Wir sind, mit einer geringen aber notwendigen Skepsis, sehr gespannt!

 
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