backtotop
Informationen
Die Dark Souls-Reihe Verflucht und angepriesen
Seite 2 \\ Das sind keine Bugs
Die ersten Schritte...
Jetzt wo ihr über die Story hinter den drei Teilen Bescheid wisst, steht ihr dem nächsten wichtigen Punkt gegenüber - Was wird eigentlich gespielt und vor allem wie? Zunächst einmal sind Interface und Gameplay im Grunde in allen Teilen gleich oder ähnlich aufgebaut. Zu Beginn erstellt ihr euch erst mal einen Charakter und könnt euch eine passende Startklasse aussuchen. Jede Klasse hat unterschiedliche Startattribute, es schadet also nicht, wenn ihr euch vorab schon mal Gedanken darüber macht wie ihr spielen wollt. Im Grunde habt ihr die Wahl zwischen dem geschlicklichen, meist nacktem und squishigem Grashüpfer, dem vollberüsteten Haudrauf (der zu fett für jegliche Art von Ausweichrolle ist) und dem integrierten Easy-Mode-Magier. Wobei letzteres in jedem bisherigen Teil früher oder später irgendwann generft wurde... *räusper* Lightning. 


King of the storm - Aufgrund einiger Grafikprobleme, meiner Meinung nach einer der härtesten und nervigsten Kämpfe im 3. Teil.


This game seems pretty challenging
Habt ihr euch entschieden geht es direkt rein ins Abenteuer. Hier gilt es mit Schwert und Schild riesige Ratten zu verprügeln, mit Skeletten an einer Klippe darum zu ringen wer den anderen schneller runter getreten bekommt, Drachen die Schwänze für coole Waffen abzuschlagen und hinterhältig von irgendwelchen Lowmobs gebackstabbed zu werden.... `cause it`s easy... and it deals a lot of damage. Und frei nach dem Motto geht es in Dark Souls auch weiter - wenn es so einfacher ist, dann mach es! Ein schlechtes Gewissen zu haben, weil etwas gerade mal eben zu einfach und eventuell auch etwas unfair erschien, ist hier völlig unnötig, denn spätestens hinter der nächsten Ecke kommt wieder irgendein Dorftrottelmob daher gelaufen und haut euch eine Klinge in den Rücken... oder eine Feuerbombe... oder gleich eine ganze verdammte Lanze... mit einem Bogen... während ihr auf einem Dach balanciert. Und wenn ihr dann noch zufälligerweise online spielt, kommt mit viel Pech an genau solch einer Stelle ein Invader daher und greift euch an. Oder ihr schreitet durch eine einfache Nebelwand, rechnet maximal mit einem Boss und bekommt erst mal 2 Pfeile in den Rücken geschossen... Ihr seht also - Fairness ist hier vollkommen überbewertet.


Tod durch Lanze.


Die Bosskämpfe variieren was den Schwieriegkeitsgrad anbelangt. Einige Bosse sind selbst für blutige Anfänger einfach zu meistern, andere selbst für geübte Spieler immer wieder eine kleine Herausforderung und wenn nicht, tja, dann habt ihr ja immer noch das New Game +. Aber generell sollte gesagt sein, wenn ihr einfach ein bisschen auf die gegnerischen Bewegungen achtet und entsprechend zeitig reagiert, eure Items auch mal benutzt, erst recht wenn der Gegner irgendwelche Schwächen hat und einfach mal nicht so verdammt gierig seid und meint unbedingt nochmal drauf hauen zu müssen, dann ist das Spiel auch gar nicht mal so schwer. Also alles nur eine Frage der Ruhe und Taktik... Außer bei Sen's Fortress. Ihr erinnert euch noch an Sen's Fortress? Gut, ich mich auch, belassen wir es dabei.


Ancient Wyvern - Kreativer Bosskampf mit viel Laufweg.


Praise the sun
Auch Hilfe könnt ihr hier nur bedingt erwarten, denn übersichtlich ist was anderes und eine Map gibt es auch nicht. Dafür aber tausende Shortcuts und Spielernotizen die manchmal nützlich sind, euch in den meisten Fällen aber einfach nur trollen und in irgendeine völlig unsinnige Ecke des Spiels locken wollen, wo ihr einfach nichts findet. Gar nichts. Absolut nichts. Nada. Noch nicht mal ein versteckter Pfad hinter der Wand. Hinzu kommt die Kameraführung, die einen in den Wahnsinn, wahlweise aber auch einfach nur Tod, treibt, Bosse, die mit gefühlten 2% Restleben, zu einem Schlag ausholen, treffen und euch dann natürlich auch instant tötet, obwohl ihr absolut nicht in seiner gottverdammten Hitbox ward! Aber wir wissen ja alle... das sind keine Bugs, das sind Features die das Spiel zu dem machen was wir lieben, glaub ich jedenfalls. Zudem gibt es noch einen ganzen Haufen NPCs die überwiegend nur rumsitzen und lachen. Der einzig wahre Freund in diesem Spiel ist nur der Soilair im ersten Teil der Saga. Dieser gibt euch einen Soapstone und somit die Möglichkeit ein Phantom zur Hilfe zu rufen, sofern ihr grade in menschlicher Gestalt unterwegs seid. In diesem Sinne: Praise the sun!

Durch das Töten von Gegner erhaltet ihr deren Seelen. Habt ihr einige davon zusammen könnt ihr diese nutzen um aufzuleveln, Gegenstände zu erlangen und eure Waffen aufzuwerten oder umzuschmieden. Sterbt ihr, so bleiben eure Seelen an der letzten Stelle liegen und können dort wieder aufgesammelt werden. Sterbt ihr bei dem Versuch sie zu aufzusammeln, sind sie weg. Es ist also sinnvoll an einigen Stellen zurück zum Bonfire zu laufen oder einen Heimkehrknochen zu benutzen, um die gesammelten Seelen einzutauschen. Auch wenn das bedeutet, dass alle Mobs in diesem Gebiet wieder neu spawnen und ihr sie erneut umhauen müsst... oder sie einfach ignoriert und an ihnen vorbei lauft.


Der Solair von Astora - Unser Freund und Helfer.


Time for some jolly cooperation
Wie in jedem guten RPG gibt es auch hier viele nützliche Items. Der allseitsbeliebte Heiltrank - hier Estus-Flakon, diverse Harze oder Puder, die ihr für zusätzlichen Schaden auf eure Waffe auftragen könnt und vieles mehr.  Das wichtigste Item jedoch ist hier die Menschlichkeit, das Pendant dazu im zweiten Teil ist das Menschenbild und im dritten die Glut. In den ersten beiden Teilen bekommt ihr beim Nutzen dieses Gegenstandes euer menschliches Erscheinungsbild wieder. Als Mensch könnt ihr Phantome rufen, die an eurer Seite kämpfen, könnt invaded werden und sterbt letzten Endes dadurch nicht ganz so einsam. Im zweiten Teil bekommt ihr zusätzlich sogar wieder eure volle Lebensleiste zurück, da hier euer Maximalleben nach jedem Tod ein wenig mehr reduziert wird. Im ersten Teil könnt ihr zudem ein Bonfire entfachen, dadurch bekommt ihr an diesem Bonfire 5 Estus-Flakons mehr, allerdings könnt ihr jedes Feuer nur vier mal aufwerten. Der Effekt bleibt übrigens dauerhaft und ist auch im New Game + noch verfügbar. In den nachfolgenden Teilen war das leider schon nicht mehr möglich. Im dritten Teil der Reihe gab es sogar gar keine Menschlichkeit mehr, sondern Glut. Verwendet ihr diese Glut, so bekommt ihr 30% mehr Leben und könnt, ebenso wie im ersten und zweiten Teil, Phantome beschwören und invaded werden.
› Kommentare

Entwickler From Software

Verlag Bandai Namco

Im dritten Teil der Dark Souls Reihe schlüpft ihr in die Rolle des "Unentfachten", ein untoter Krieger im Königreich des Lothric und seid dazu auserkoren die Apokalypse zu verhindern, die der immerwährende Konflikt zwischen Feuer und Dunkelheit mit sich bringt. Taucht in die finstere und doch epische Atmosphäre von Dark Souls ein, bestreitet packende Kämpfe, schlagt euch euren Weg durch gewaltige Gegnergruppen, erlebt das schnelle Gameplay und die faszinierende Grafik und rettet das letzte Freuer... oder auch nicht? [...]

Die Dark Souls-Reihe
Verflucht und angepriesen
 Navigation
  Seite 1  Die Geschichten im Überblick 
  Seite 2  Das sind keine Bugs 
  Seite 3  Wahnsinn! 
Zur Galerie