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gamescom 2017 - Part Sascha Trautes Heim, bisschen klein
Seite 3 \\ Tag 3 - Am Ende nochmal hungrig
Der letzte Pressetag
Am Vortag endete unser Erlebnis mit Sammelkarten und der Start des dritten und letzten Pressetages fand sich auch bei einem Sammelkartenspiel - Gwent. Ob CD Projekt Red sich dem Erfolg von Gwent schon bei The Witcher 3 bewusst waren, wir wissen es nicht, doch seit dem letzten Jahr ist Gwent ein ernstzunehmendes Projekt und so durften wir erneut sehen, wie sich das noch in der Beta-Phase befindliche Online Spiel entwickelt. Gwent bekommt eine eigenständige Geschichte, die vor den Abenteuern der Witcher-Reihe spielen wird. Anders als noch im letzten Jahr angedeutet, wird nicht Geralt der Hauptcharakter von Gwent sein, sondern Meve - die Königin von Lyria und Riva. Ihr werdet Zeuge der Geschichte des zweiten Nilfgaarder Krieges und somit erschließen sich euch auch neue Perspektiven auf die Geschehnisse der Witcher-Hauptspiele. 

Heavy Metal
Nach dem umfangreichen Kartenspiel ging es zu einer weiteren Videospiel-Gesellschaftsspiel-Vereinigung, nämlich zu einem alten Bekannten in meiner gamescom-Historie - Warhammer 40K Inquisitor Martyr, dem Rollenspiel im Warhammer 40K Universum. Auch hier hat sich in den Jahren der Entwicklung und Präsentation bis zum kürzlichen Early Access Release einiges verändert, erweitert oder umkonzipiert. Gleichgeblieben sind die düstere Atmosphäre, das Grundkonzept und viele der Assets. Auf ein vollständiges Release des Titels freue ich mich persönlich sehr, denn jede erneute Präsentation zeigt den Umfang, mit dem ihr rechnen dürft. Beispielsweise soll es regelmäßige Content-Updates geben, die sich einer bestimmten Fraktion an Gegnern widmen werden, mitsamt einer eigenen Kampagne, Gegnertypen, Ausrüstung - ein ganz schön hohes Ziel, doch ist die Umsetzung in guten Händen, die Gamedesigner und Entwickler sind selbst große Warhammer 40K Fans und kennen sich bestens im finstren Universum des Tabletop- und Rollenspielgiganten aus.

Magenknurren
Der Abschluss unserer gamescom-Pressezeit war in gewisser Weise ein Leckerbissen. Pizza Connection 3. 18 Jahre nach der Erstveröffentlichung des zweiten Teils hat sich das ambitionierte Team von Gentlymad an den Teig gemacht und den Tycoon-Klassiker wiederbelebt. Der 2018 fertiggestellte Titel bietet euch alles, was die Vorgänger auch hatten, mit einigen Extras, modernisiert und erneut süchtigmachend. Wem der Titel gar nichts sagt: Pizza Connection war eine Wirtschaftssimulation, in der ihr ein eigenes Pizza-Restaurant eröffnet und euch gegen die Konkurrenz durchsetzen müsst. Das geht zum Einen mit harter Arbeit und guter Pizza, zum Anderen aber auch mit typisch italienischer Würzmischung aka der Mafia, die eure Gegner sabotieren, einschüchtern oder kurz ganz aus dem Weg schaffen kann, natürlich für den ein oder anderen Gefallen. Legendär wurde die Reihe durch den Kernaspekt des Spiels - den Pizza-Creator, in dem ihr selbst eine Pizza zusammenstellen dürft. Konntet ihr in den Vorgängern nur die runden Scheibchen belegen, so dürft ihr im kommenden Teil sogar selbst die Form der Pizza bestimmen. Lars und ich sind bereits jetzt hungrig auf das Endresultat.
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