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gamescom 2017 - Part Sascha Trautes Heim, bisschen klein
Seite 2 \\ Tag 2 - Volle Kanne Bandai
Von DragonBall bis Z
Tag 2 war bewegungstechnisch sehr angenehm, Lars und ich haben uns ungefähr 5 Stunden bei Bandai eingebucht. Während Lars bei Ace Combat 7 realisieren musste, dass VR nicht für jeden Magen geeignet ist, bekam ich die volle Ladung Anime präsentiert. Den Anfang machte DragonBall Fighter Z. Sozusagen back to the roots habt ihr es hier mit einem schnellen, effektgeladenen 2D Brawler zu tun, den ihr in 3-on-3 Matches bestreitet. Zum einen Teil war ich etwas enttäuscht, dass weg vom geebneten Open-World-Weg wieder hin zum No-Brainer gedacht wurde, andererseits ist das Ergebnis aus dem Hause Arc System Works für den entwickler typisch wirklich top notch Fighting. Als kurzweiliger Zwischendurch-Titel und auch als kompetitiver Fighter definitiv einen Blick und Krämpfe in den Fingern wert, für Fans der Geschichte um DragonBall jedoch etwas dünn. Ebenso geht man mit dem kommenden Naruto to Boruto Shinobi Striker den Weg ins Internet und bietet keinen Single-Player Storytitel an. Das hat jedoch auch einen klaren Grund: statt die bekannte Geschichte von Naruto wieder zu erzählen, entschied sich Bandai dazu euch eure eigene Geschichte schreiben zu lassen - wie zuvor DragonBall Xenoverse definitiv bewiesen hat, ist euer eigener Charakter der Selling Point des kommenden MMO Titels.

Zwei kleinere Goldstücke bieten euch Seven Deadly Sins: Knights of Britannia und Little Witch Academia: Chamber of Time. Die beiden Anime sind in Deutschland auf Netflix verfügbar, schaut sie euch an, bevor ihr im November 2017 auf der Hexenschule und im Frühjahr 2018 mit Meliodas, dem Anführer der Seven Deadly Sins loslegen dürft. Neben einem neuen Kapitel in der Welt von Sword Art Online, nämlich Sword Art Online: Fatal Bullet, das dieses mal einen SciFi-Touch erhält und mit Projektilwaffen aufwartet, haben wir uns natürlich das heiß ersehnte Ni No Kuni 2 angesehen. Wieder bietet euch das liebevoll gestaltete Rollenspiel Art Styles aus dem Hause Ghibli, dieses mal jedoch ohne die offizielle Kooperation mit dem weltbekannten Anime-Studio. 

Final Fantasy überall
Nach dem großen Bandai-Marathon ging es erstmal raus aus dem Pressebereich, unterwegs immer wieder Treffen mit Freunden und Bekannten, die man nur so treffen kann, weil sie in ganz Deutschland verstreut leben. Vor unserem Besuch bei Square Enix, bei dem wir noch einige Infos über Final Fantasy XIV mitnehmen konnten, haben wir uns auch das Final Fantasy Trading Card Game angeschaut. Mit Kumpel Pascal von VRFreaks konnten wir auch einige Runden spielen. Als großer Fan von Sammelkartenspielen war es tatsächlich schnell um mich geschehen. Das einfache Spielprinzip und ein sehr flexibles Deckbuilding in Kombination mit wundervollen Artworks aus allen Ecken und Epochen des Final Fantasy Universums hat mir sehr gefallen und ist einen Blick wert, zudem gehört es aktuell noch zu den günstigeren Trading Card Games mit Aussicht auf Langlebigkeit.
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